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		<title>DadAWeb - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Diskussion:Bo%C3%A9tie,_Etienne_de_La&amp;diff=8409</id>
		<title>Diskussion:Boétie, Etienne de La</title>
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				<updated>2008-10-03T08:26:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: Die Seite wurde neu angelegt: hier gibts den kompletten Originaltext http://gutenberg.spiegel.de/autoren/boetie.htm&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier gibts den kompletten Originaltext&lt;br /&gt;
http://gutenberg.spiegel.de/autoren/boetie.htm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

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		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=8329</id>
		<title>Portal DadA-Podcast</title>
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				<updated>2008-07-29T12:22:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Teresa Claramunt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Jetzt gibt's was für die Ohren!=&lt;br /&gt;
'''Abonniere den DadA-Podcast''', indem Du diese URL in Deinen Podcatcher (z.B. iTunes) kopierst: http://dadaweb.podspot.de/rss&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Der '''DadA-Podcast''' ist eine Art Internetradio, das von dem Internetportal '''DadAWeb.de''' in Kooperation mit '''[http://taibo.podspot.de Radio Chiflado]''' u.a. Projekten betrieben wird. Im DadA-Podcast wird es Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie funktioniert der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
'''Podcast''' ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort Pod (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. [http://www.netzwelt.de/news/74887-freeware-itunesalternativen-vorgestellt.html Freeware-Programmen]) können die Sendungen des DadAPodcast &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Sendungen werden dann, sowie sie veröffentlicht sind, automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player)&lt;br /&gt;
übertragen. Die Sendungen können aber auch direkt auf dem PC abgespielt werden&lt;br /&gt;
(vorausgesetzt der PC verfügt über eine Soundkarte und angeschlossene PC-Lautsprecher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was bietet der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit Radio Chiflado und anderen Kooperationspartnern werden wir über den DadA-Podcast Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Philosophie, Kultur und&lt;br /&gt;
Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen sind dies Themenspecials (wie&lt;br /&gt;
die Sendungen von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von&lt;br /&gt;
Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Veranstaltungsmachern bietet der DadA-Podcast eine gute Möglichkeit ein&lt;br /&gt;
erweitertes, internationales Publikum über das Internet zu erreichen. Bitte schickt uns die&lt;br /&gt;
Mitschnitte Eurer Veranstaltungen (am besten im digitalen MP3-Format) und wir werden sie&lt;br /&gt;
dann über den DadA-Podcast weltweit zugänglich machen (nehmt am besten vorher per&lt;br /&gt;
[mailto:podcast@dadaweb.de eMail] Kontakt mit uns auf und wir schicken Euch dann detaillierte Tipps und Infos zum DadA-Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine/Eure Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]] &amp;amp; [[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktuelle Sendungen=&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Mehr Infos zur jeweiligen Sendung und zum Thema der Sendung finden sich auf speziellen Podcast-Seite, die durch Anklicken des Titel-Links und durch den &amp;quot;(... mehr)&amp;quot;-Link am Ende der Kurzbeschreibung aufgerufen werden kann. Durch Anklicken des Play-Buttons (di.i. die rechte Pfeiltaste) des integrierten Audio-Players [[Bild:Flashmp3 button.gif|40px]] kann die Sendung direkt über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Bei einer langsamen Internetverbindung kann es u.U. ein paar Sekunden dauern, bis der Podcast startet. ([[Hilfe_Podcast|... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Teresa Claramunt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Teresa Claramunt.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde in Barbastro (Huesca) 1862 geboren und zog mit ihren Eltern bald nach Sabadell, einer Industriestadt in Barcelona. &lt;br /&gt;
Sie arbeitete dort in der Textilindustrie und organisierte die erste anarchosyndikalistische Frauengruppe in Spanien.&lt;br /&gt;
 Sie wurde mehrmals inhaftiert und gefoltert und nach dem &amp;quot;Prozess von Montjuic&amp;quot; wurde sie aus Spanien deportiert. &lt;br /&gt;
1898 kehrte sie aus dem Exil zurück, Führerin des Textilstreiks von 1902, wurde sie nach Saragossa verbannt. 1903 veröffentlichte sie: &amp;quot;Die Frau, Betrachtungen auf ihren Zustand vor den Vorrechten des Mannes&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909, in der &amp;quot;tragischen Woche&amp;quot;, wurde sie erneut verhaftet 1911 gründete sie die Zeitschrift &amp;quot;El Productor&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 trat sie - durch die Haft sehr krank geworden - zum letzten Mal öffentlich auf. Ihr Haus war inzwischen ein Treffpunkt von jungen Anarchisten und Anarchistinnen geworden, z.b. die Gruppe &amp;quot;Los solidarios&amp;quot; um Buenaventura Durruti. Aber auch Emma Goldmann und Max Nettlau war oft zu Besuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 starb Teresa Claramunt. 50.000 waren beim letzten Geleit. Bis heute trägt eine Strasse im neunten Bezirk von Barcelona ihren Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * &amp;quot;En el Carcel&amp;quot;&lt;br /&gt;
    * &amp;quot;La mujer&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[DadA-Podcast_1|&amp;quot;Die Gottespest&amp;quot; von Johann Most]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Ein Hörbuch. Gelesen von Wolfram Haack | DadA-Podcast, Nr. 1&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://dadaweb.podspot.de/files/DadA-Podcast_001.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Gegner_Gottespest_Ausschnitt.gif|right|175px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Most (1846-1906) war ein Feuerkopf. In der deutschen Arbeiterbewegung der 1870er und 1880er Jahre gab es keinen Agitator, der ihm an Leidenschaft und Courage gleichgekommen wäre. Sein rastloses Leben begann mit einer bitteren Kindheit und endete in trüber Isolation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Most war Zeit seines Lebens ein radikaler Atheist und hat diverse antireligiösen Pamphlete geschrieben. Die berühmteste seiner Schriften ist die 1883 in New York erschienene &amp;quot;Gottespest&amp;quot;, die seitdem in unzähligen Auflagen und Übersetzungen erschienen ist. In der &amp;quot;Gottestpest&amp;quot; setzt sich Most mit der Religion im allgemeinen auseinander. Und er macht dies in dem für ihn so typischen derben humorvollen Stil. Gelesen wird die &amp;quot;Gottestpest&amp;quot; von dem Schauspieler, Regisseur und Nachrichtensprecher Wolfram Haack.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[DadA-Podcast_1| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Margarita Ortega (Podcast)|Tierra y Libertad (Nachtrag)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Nachtrag: Margarita Ortega&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://dadaweb.de/podcast/Margareta_Ortega.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Mexikanische_Revolution_Soldadera_3.jpg|right|120px]]&lt;br /&gt;
Nachtrag zur Podcastserie über &amp;quot;Anarchismus und Revolution in Mexiko&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in den Armeen von Zapata und Villa kämpften auch bei den Magonisten Frauen in der mexikanischen Revolution. Während die sogenannten &amp;quot;Soldaderas&amp;quot; (s. Abb.) später ihren Platz in der mexikanischen Geschichte fanden (wenn auch eher diskriminierend) blieben die Frauen der anarchokommunistischen Bewegung unbekannt. Das lag nicht an den Magonisten selber, sondern an ihren Biografen und den Historikern der Bewegung. Doch es gibt Berichte über sie in der zeitgenössischen anarchistischen Presse. So berichtete die anarchistische mexikanische Zeitschrift &amp;quot;Regeneracién&amp;quot; 1911 von Margarita Ortega und begleitete sie bis zu ihrer Erschiessung zwei Jahre später durch die Truppen des Generals Huerta. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Margarita Ortega (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 3 (Podcast)|Tierra y Libertad (3)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 3: Wir sind der Wind&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Wir+sind+der+Wind.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Tlatelolco_Mexico_1968_2.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Dritter und (vorläufig) letzter Teil der Podcastserie über &amp;quot;Anarchismus und Revolution in Mexiko&amp;quot; - alles andere geschieht jetzt und live.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde Mexiko von Studentenprotesten erschüttert, die sich gegen die politischen Eliten richteten, die seit der Revolution (1910-1920) das Land regierten. Ähnlich wie ihre rebellierenden Kommilitonen in den USA und Westeuropa verlangten die Studenten in Mexiko mehr demokratische Freiheiten. Aus Furcht, vor den baldigen Olympischen Spielen im eigenen Haus die Kontrolle zu verlieren, entschloss sich die mexikanische Regierung zur Unterdrückung der Proteste. Im September 1968 stürmte die Armee die UNAM-Universität. Eine Demonstration von 8.000 Studenten auf dem Platz der Drei Kulturen von Tlaltelolco in Mexiko City endete am 2.Oktober 1968 in einem Massaker. Einheiten der mexikanischen Armee umzingelten den Platz und schossen wahllos in die Menge. Die Zahl der Opfer blieb bis heute ungeklärt, Schätzungen gehen von Hunderten von Toten aus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad - 3 (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 2 (Podcast)|Tierra y Libertad (2)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 2: Die Herren von Sonora&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Herren+von+Sonora.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Flores-Magon Ricordo und Enrique.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Zweiter Teil der Podcastserie über die unvollendete Revolution und den Anarchismus in Mexiko (u.a. über Enrique Flores Mágon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarchimus in Mexico ist - von heute aus betrachtet -  vor allem der Syndikalismus der CGT (Confederación general de Trabajadores de México). Und hier vor allem der Syndikalismus der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Städten, obwohl die CGT sich auch für die Organisierung der Landarbeiter und Bauern einsetzte und sogar einen Kongress in Guadalajara (im Westen des Hochlandes) abhielt. Aber es gibt nur wenig Dokumente aus dieser Zeit. Archive verschwanden oder wurden zerstört. Viele Ereignisse - vor allem im Süden des Landes - wurden einfach nicht aufgeschrieben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad - 2 (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 1 (Podcast)|Tierra y Libertad (1)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 1: Viva Adelita&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/VIVA+ADELITA.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Tierra y libertad.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Über achtzig Jahre nach dem Ende der Mexikanischen Revolution gilt Mexiko als &amp;quot;Schwellenland&amp;quot;, das sich auf einem spannenden und schwierigen Weg in die Moderne befindet. Zwar hat ein punktueller sozialer und politischer Fortschritt stattgefunden, aber viele Probleme, die Auslöser der Revolution in Mexiko waren - vor allem die sozialen Konflikte um Land und die Freiheitsbestrebungen der indianischen Völker -, bleiben weiterhin ungelöst. Der aktuelle Podcast ist der erste Teil einer Serie über Anarchismus und Revolution in Mexiko. Vom Anarchismus in Mexiko zu sprechen, heisst von Ricardo Flores Magón und dem Magonismus zu sprechen, der Anfang des Jahrhunderts in der Mexikanischen Revolution in Erscheinung trat und in Einklang mit der indigenen Denkweise stand, in der Flores Magón mehr fand als nur die Inspiration zu seinen libertären Vorschlägen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Pepita Carpena (Podcast)|Pepita Carpena (Mujeres Libres)]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/PepitaCarpena.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Carpena_Pepita_02b.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Pepita Carpena wurde 1919 in Barcelona geboren. Als anarchistische Arbeiterin beteiligte sie sich an der Spanischen Reveolution (1936-1939) und war in der Gruppe der &amp;quot;Mujeres Libres&amp;quot; (Freien Frauen) aktiv. Nach dem Sieg Francos ging Carpena nach Frankreich ins Exil und engagierte sich in Marseille für die Exil-CNT sowie für das Centre International de Recherche sur l'Anarchisme (CIRA), für das sie in den Jahren 1988 bis 1999 die Projektkoordinierung durchführte. Pepita Carpena ist am 5. Juni 2005 in Marseilles gestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sendung berichtet über ihr bewegtes Leben als anarchistische Militantin und Aktivistin der anarchafeministischen Bewegung der &amp;quot;Mujeres Libres&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Pepita Carpena (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Diggers (Podcast)|Geschichte der Diggers]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Geschichte+der+Digger.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Digger.gif|right|100px]]&lt;br /&gt;
Die Diggers gehören zu den bemerkenswertesten radikalen Gruppen, die während der Englischen Revolution von 1640-60 zu Tage traten. Der protestantische Reformer und Politaktivist Gerrard Winstanley führte zur Zeit des Protektorats von Oliver Cromwell (1649–1658) die Gruppe der „True Levellers“ („wahre Gleichmacher“) an, die von ihren Gegnern abfällig die „Diggers“ — „ Buddler“ — genannt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diggers besetzten und bearbeiteten öffentliche Ländereien und verteilten die Erträge kostenlos an Bedürftige, um damit für eine umfassende Landreform und das Gemeineigentum zu werben. Seine frühkommunstischen Ideen leitete Winstanley ausschließlich aus der Bibel ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Die Diggers (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Voltairine de Cleyre (Podcast)|Voltairine de Cleyre]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Voltairine de Cleyre (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Simone Weil (Podcast)|Simone Weil — &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934-36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Simone Weil (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Provos (Podcast)|Die Provos]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Provo-Zeitschrift.jpg|right|150px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Die Provos (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ethel MacDonald (Podcast)|Ethel MacDonald]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:MacDonald_Ethel_01.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
''„Ich ging nach Spanien – voller Hoffnungen und Träume. Es versprach die konkrete Utopie. Ich kehre zurück mit Schwermut, fast teilnahmslos durch die Tragödie, die ich gesehen habe.“''&lt;br /&gt;
Der Aufstand der Bergarbeiter in Oviedo (Asturien), an dem Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten teilnahmen, elektrisierte Ethel MacDonald, die bis dahin als anarchistische Aktivistin in Glasgow arbeitete. Der Militärputsch unter General Franco versetzte sie in rege Aktivitäten. Sie schrieb dagegen an, verteilte Flugblätter, rief zu Aktionen auf.&lt;br /&gt;
Als die CNT in Barcelona einen Englisch sprechenden Journalisten suchte, war Ethel erste Wahl. Ethel wurde die Stimme der anarchistischen Rundfunkstation in Barcelona. Rund um die Welt gingen nun übers Radio die Geschehnisse in Spanien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Ethel MacDonald (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Abonniere den DadA-Podcast''', indem Du diese URL in Deinen Podcatcher (z.B. iTunes) kopierst: http://dadaweb.podspot.de/rss&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Podcast]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=8328</id>
		<title>Portal DadA-Podcast</title>
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				<updated>2008-07-29T12:19:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Jetzt gibt's was für die Ohren!=&lt;br /&gt;
'''Abonniere den DadA-Podcast''', indem Du diese URL in Deinen Podcatcher (z.B. iTunes) kopierst: http://dadaweb.podspot.de/rss&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Der '''DadA-Podcast''' ist eine Art Internetradio, das von dem Internetportal '''DadAWeb.de''' in Kooperation mit '''[http://taibo.podspot.de Radio Chiflado]''' u.a. Projekten betrieben wird. Im DadA-Podcast wird es Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie funktioniert der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
'''Podcast''' ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort Pod (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. [http://www.netzwelt.de/news/74887-freeware-itunesalternativen-vorgestellt.html Freeware-Programmen]) können die Sendungen des DadAPodcast &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Sendungen werden dann, sowie sie veröffentlicht sind, automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player)&lt;br /&gt;
übertragen. Die Sendungen können aber auch direkt auf dem PC abgespielt werden&lt;br /&gt;
(vorausgesetzt der PC verfügt über eine Soundkarte und angeschlossene PC-Lautsprecher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was bietet der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit Radio Chiflado und anderen Kooperationspartnern werden wir über den DadA-Podcast Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Philosophie, Kultur und&lt;br /&gt;
Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen sind dies Themenspecials (wie&lt;br /&gt;
die Sendungen von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von&lt;br /&gt;
Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Veranstaltungsmachern bietet der DadA-Podcast eine gute Möglichkeit ein&lt;br /&gt;
erweitertes, internationales Publikum über das Internet zu erreichen. Bitte schickt uns die&lt;br /&gt;
Mitschnitte Eurer Veranstaltungen (am besten im digitalen MP3-Format) und wir werden sie&lt;br /&gt;
dann über den DadA-Podcast weltweit zugänglich machen (nehmt am besten vorher per&lt;br /&gt;
[mailto:podcast@dadaweb.de eMail] Kontakt mit uns auf und wir schicken Euch dann detaillierte Tipps und Infos zum DadA-Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine/Eure Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]] &amp;amp; [[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktuelle Sendungen=&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Mehr Infos zur jeweiligen Sendung und zum Thema der Sendung finden sich auf speziellen Podcast-Seite, die durch Anklicken des Titel-Links und durch den &amp;quot;(... mehr)&amp;quot;-Link am Ende der Kurzbeschreibung aufgerufen werden kann. Durch Anklicken des Play-Buttons (di.i. die rechte Pfeiltaste) des integrierten Audio-Players [[Bild:Flashmp3 button.gif|40px]] kann die Sendung direkt über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Bei einer langsamen Internetverbindung kann es u.U. ein paar Sekunden dauern, bis der Podcast startet. ([[Hilfe_Podcast|... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Teresa Claramunt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Teresa Claramunt.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde in Barbastro (Huesca) 1862 geboren und zog mit ihren Eltern bald nach Sabadell, einer Industriestadt in Barcelona. Sie arbeitete dort in der Textilindustrie und organisierte die erste anarchosyndikalistische Frauengruppe in Spanien. Sie wurde mehrmals inhaftiert und gefoltert und nach dem &amp;quot;Prozess von Montjuic&amp;quot; wurde sie aus Spanien deportiert. 1898 kehrte sie aus dem Exil zurück, Führerin des Textilstreiks von 1902, wurde sie nach Saragossa verbannt. 1903 veröffentlichte sie: &amp;quot;Die Frau, Betrachtungen auf ihren Zustand vor den Vorrechten des Mannes&amp;quot; 1909, in der &amp;quot;tragischen Woche&amp;quot;, wurde sie erneut verhaftet 1911 gründete sie die Zeitschrift &amp;quot;El Productor&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 trat sie - durch die Haft sehr krank geworden - zum letzten Mal öffentlich auf. Ihr Haus war inzwischen ein Treffpunkt von jungen Anarchisten und Anarchistinnen geworden, z.b. die Gruppe &amp;quot;Los solidarios&amp;quot; um Buenaventura Durruti. Aber auch Emma Goldmann und Max Nettlau war oft zu Besuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 starb Teresa Claramunt. 50.000 waren beim letzten Geleit. Bis heute trägt eine Strasse im neunten Bezirk von Barcelona ihren Namen.&lt;br /&gt;
[bearbeiten] Literatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * &amp;quot;En el Carcel&amp;quot;&lt;br /&gt;
    * &amp;quot;La mujer&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[DadA-Podcast_1|&amp;quot;Die Gottespest&amp;quot; von Johann Most]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Ein Hörbuch. Gelesen von Wolfram Haack | DadA-Podcast, Nr. 1&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://dadaweb.podspot.de/files/DadA-Podcast_001.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Gegner_Gottespest_Ausschnitt.gif|right|175px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Most (1846-1906) war ein Feuerkopf. In der deutschen Arbeiterbewegung der 1870er und 1880er Jahre gab es keinen Agitator, der ihm an Leidenschaft und Courage gleichgekommen wäre. Sein rastloses Leben begann mit einer bitteren Kindheit und endete in trüber Isolation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Most war Zeit seines Lebens ein radikaler Atheist und hat diverse antireligiösen Pamphlete geschrieben. Die berühmteste seiner Schriften ist die 1883 in New York erschienene &amp;quot;Gottespest&amp;quot;, die seitdem in unzähligen Auflagen und Übersetzungen erschienen ist. In der &amp;quot;Gottestpest&amp;quot; setzt sich Most mit der Religion im allgemeinen auseinander. Und er macht dies in dem für ihn so typischen derben humorvollen Stil. Gelesen wird die &amp;quot;Gottestpest&amp;quot; von dem Schauspieler, Regisseur und Nachrichtensprecher Wolfram Haack.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[DadA-Podcast_1| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Margarita Ortega (Podcast)|Tierra y Libertad (Nachtrag)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Nachtrag: Margarita Ortega&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://dadaweb.de/podcast/Margareta_Ortega.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Mexikanische_Revolution_Soldadera_3.jpg|right|120px]]&lt;br /&gt;
Nachtrag zur Podcastserie über &amp;quot;Anarchismus und Revolution in Mexiko&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in den Armeen von Zapata und Villa kämpften auch bei den Magonisten Frauen in der mexikanischen Revolution. Während die sogenannten &amp;quot;Soldaderas&amp;quot; (s. Abb.) später ihren Platz in der mexikanischen Geschichte fanden (wenn auch eher diskriminierend) blieben die Frauen der anarchokommunistischen Bewegung unbekannt. Das lag nicht an den Magonisten selber, sondern an ihren Biografen und den Historikern der Bewegung. Doch es gibt Berichte über sie in der zeitgenössischen anarchistischen Presse. So berichtete die anarchistische mexikanische Zeitschrift &amp;quot;Regeneracién&amp;quot; 1911 von Margarita Ortega und begleitete sie bis zu ihrer Erschiessung zwei Jahre später durch die Truppen des Generals Huerta. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Margarita Ortega (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 3 (Podcast)|Tierra y Libertad (3)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 3: Wir sind der Wind&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Wir+sind+der+Wind.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Tlatelolco_Mexico_1968_2.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Dritter und (vorläufig) letzter Teil der Podcastserie über &amp;quot;Anarchismus und Revolution in Mexiko&amp;quot; - alles andere geschieht jetzt und live.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde Mexiko von Studentenprotesten erschüttert, die sich gegen die politischen Eliten richteten, die seit der Revolution (1910-1920) das Land regierten. Ähnlich wie ihre rebellierenden Kommilitonen in den USA und Westeuropa verlangten die Studenten in Mexiko mehr demokratische Freiheiten. Aus Furcht, vor den baldigen Olympischen Spielen im eigenen Haus die Kontrolle zu verlieren, entschloss sich die mexikanische Regierung zur Unterdrückung der Proteste. Im September 1968 stürmte die Armee die UNAM-Universität. Eine Demonstration von 8.000 Studenten auf dem Platz der Drei Kulturen von Tlaltelolco in Mexiko City endete am 2.Oktober 1968 in einem Massaker. Einheiten der mexikanischen Armee umzingelten den Platz und schossen wahllos in die Menge. Die Zahl der Opfer blieb bis heute ungeklärt, Schätzungen gehen von Hunderten von Toten aus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad - 3 (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 2 (Podcast)|Tierra y Libertad (2)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 2: Die Herren von Sonora&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Herren+von+Sonora.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Flores-Magon Ricordo und Enrique.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Zweiter Teil der Podcastserie über die unvollendete Revolution und den Anarchismus in Mexiko (u.a. über Enrique Flores Mágon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarchimus in Mexico ist - von heute aus betrachtet -  vor allem der Syndikalismus der CGT (Confederación general de Trabajadores de México). Und hier vor allem der Syndikalismus der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Städten, obwohl die CGT sich auch für die Organisierung der Landarbeiter und Bauern einsetzte und sogar einen Kongress in Guadalajara (im Westen des Hochlandes) abhielt. Aber es gibt nur wenig Dokumente aus dieser Zeit. Archive verschwanden oder wurden zerstört. Viele Ereignisse - vor allem im Süden des Landes - wurden einfach nicht aufgeschrieben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad - 2 (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 1 (Podcast)|Tierra y Libertad (1)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 1: Viva Adelita&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/VIVA+ADELITA.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Tierra y libertad.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Über achtzig Jahre nach dem Ende der Mexikanischen Revolution gilt Mexiko als &amp;quot;Schwellenland&amp;quot;, das sich auf einem spannenden und schwierigen Weg in die Moderne befindet. Zwar hat ein punktueller sozialer und politischer Fortschritt stattgefunden, aber viele Probleme, die Auslöser der Revolution in Mexiko waren - vor allem die sozialen Konflikte um Land und die Freiheitsbestrebungen der indianischen Völker -, bleiben weiterhin ungelöst. Der aktuelle Podcast ist der erste Teil einer Serie über Anarchismus und Revolution in Mexiko. Vom Anarchismus in Mexiko zu sprechen, heisst von Ricardo Flores Magón und dem Magonismus zu sprechen, der Anfang des Jahrhunderts in der Mexikanischen Revolution in Erscheinung trat und in Einklang mit der indigenen Denkweise stand, in der Flores Magón mehr fand als nur die Inspiration zu seinen libertären Vorschlägen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Pepita Carpena (Podcast)|Pepita Carpena (Mujeres Libres)]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/PepitaCarpena.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Carpena_Pepita_02b.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Pepita Carpena wurde 1919 in Barcelona geboren. Als anarchistische Arbeiterin beteiligte sie sich an der Spanischen Reveolution (1936-1939) und war in der Gruppe der &amp;quot;Mujeres Libres&amp;quot; (Freien Frauen) aktiv. Nach dem Sieg Francos ging Carpena nach Frankreich ins Exil und engagierte sich in Marseille für die Exil-CNT sowie für das Centre International de Recherche sur l'Anarchisme (CIRA), für das sie in den Jahren 1988 bis 1999 die Projektkoordinierung durchführte. Pepita Carpena ist am 5. Juni 2005 in Marseilles gestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sendung berichtet über ihr bewegtes Leben als anarchistische Militantin und Aktivistin der anarchafeministischen Bewegung der &amp;quot;Mujeres Libres&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Pepita Carpena (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Diggers (Podcast)|Geschichte der Diggers]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Geschichte+der+Digger.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Digger.gif|right|100px]]&lt;br /&gt;
Die Diggers gehören zu den bemerkenswertesten radikalen Gruppen, die während der Englischen Revolution von 1640-60 zu Tage traten. Der protestantische Reformer und Politaktivist Gerrard Winstanley führte zur Zeit des Protektorats von Oliver Cromwell (1649–1658) die Gruppe der „True Levellers“ („wahre Gleichmacher“) an, die von ihren Gegnern abfällig die „Diggers“ — „ Buddler“ — genannt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diggers besetzten und bearbeiteten öffentliche Ländereien und verteilten die Erträge kostenlos an Bedürftige, um damit für eine umfassende Landreform und das Gemeineigentum zu werben. Seine frühkommunstischen Ideen leitete Winstanley ausschließlich aus der Bibel ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Die Diggers (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Voltairine de Cleyre (Podcast)|Voltairine de Cleyre]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Voltairine de Cleyre (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Simone Weil (Podcast)|Simone Weil — &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934-36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Simone Weil (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Provos (Podcast)|Die Provos]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Provo-Zeitschrift.jpg|right|150px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Die Provos (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ethel MacDonald (Podcast)|Ethel MacDonald]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:MacDonald_Ethel_01.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
''„Ich ging nach Spanien – voller Hoffnungen und Träume. Es versprach die konkrete Utopie. Ich kehre zurück mit Schwermut, fast teilnahmslos durch die Tragödie, die ich gesehen habe.“''&lt;br /&gt;
Der Aufstand der Bergarbeiter in Oviedo (Asturien), an dem Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten teilnahmen, elektrisierte Ethel MacDonald, die bis dahin als anarchistische Aktivistin in Glasgow arbeitete. Der Militärputsch unter General Franco versetzte sie in rege Aktivitäten. Sie schrieb dagegen an, verteilte Flugblätter, rief zu Aktionen auf.&lt;br /&gt;
Als die CNT in Barcelona einen Englisch sprechenden Journalisten suchte, war Ethel erste Wahl. Ethel wurde die Stimme der anarchistischen Rundfunkstation in Barcelona. Rund um die Welt gingen nun übers Radio die Geschehnisse in Spanien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Ethel MacDonald (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Abonniere den DadA-Podcast''', indem Du diese URL in Deinen Podcatcher (z.B. iTunes) kopierst: http://dadaweb.podspot.de/rss&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Podcast]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=7167</id>
		<title>Portal DadA-Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=7167"/>
				<updated>2007-10-26T09:09:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Tierra y Libertad (Nachtrag) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Jetzt gibt's was für die Ohren!=&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Der '''DadA-Podcast''' ist eine Art Internetradio, das von dem Internetportal '''DadAWeb.de''' in Kooperation mit '''[http://taibo.podspot.de Radio Chiflado]''' u.a. Projekten betrieben wird. Im DadA-Podcast wird es Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie funktioniert der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
'''Podcast''' ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort Pod (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. [http://www.netzwelt.de/news/74887-freeware-itunesalternativen-vorgestellt.html Freeware-Programmen]) können die Sendungen des DadAPodcast &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Sendungen werden dann, sowie sie veröffentlicht sind, automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player)&lt;br /&gt;
übertragen. Die Sendungen können aber auch direkt auf dem PC abgespielt werden&lt;br /&gt;
(vorausgesetzt der PC verfügt über eine Soundkarte und angeschlossene PC-Lautsprecher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was bietet der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit Radio Chiflado und anderen Kooperationspartnern werden wir über den DadA-Podcast Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Philosophie, Kultur und&lt;br /&gt;
Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen sind dies Themenspecials (wie&lt;br /&gt;
die Sendungen von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von&lt;br /&gt;
Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Veranstaltungsmachern bietet der DadA-Podcast eine gute Möglichkeit ein&lt;br /&gt;
erweitertes, internationales Publikum über das Internet zu erreichen. Bitte schickt uns die&lt;br /&gt;
Mitschnitte Eurer Veranstaltungen (am besten im digitalen MP3-Format) und wir werden sie&lt;br /&gt;
dann über den DadA-Podcast weltweit zugänglich machen (nehmt am besten vorher per&lt;br /&gt;
[mailto:podcast@dadaweb.de eMail] Kontakt mit uns auf und wir schicken Euch dann detaillierte Tipps und Infos zum DadA-Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine/Eure Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]] &amp;amp; [[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktuelle Sendungen=&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Mehr Infos zur jeweiligen Sendung und zum Thema der Sendung finden sich auf speziellen Podcast-Seite, die durch Anklicken des Titel-Links und durch den &amp;quot;(... mehr)&amp;quot;-Link am Ende der Kurzbeschreibung aufgerufen werden kann. Durch Anklicken des Play-Buttons (di.i. die rechte Pfeiltaste) des integrierten Audio-Players [[Bild:Flashmp3 button.gif|40px]] kann die Sendung direkt über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Bei einer langsamen Internetverbindung kann es u.U. ein paar Sekunden dauern, bis der Podcast startet. ([[Hilfe_Podcast|... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Margarita Ortega (Podcast)|Tierra y Libertad (Nachtrag)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Nachtrag: Margarita Ortega&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Margareta+Ortega%2CMagonistin.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[http://taibo.podspot.de/]]'''Direktlink'''&lt;br /&gt;
[[Bild:Mexikanische_Revolution_Soldadera_3.jpg|right|120px]]&lt;br /&gt;
Nachtrag zur Podcastserie über &amp;quot;Anarchismus und Revolution in Mexiko&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in den Armeen von Zapata und Villa kämpften auch bei den Magonisten Frauen in der mexikanischen Revolution. Während die sogenannten &amp;quot;Soldaderas&amp;quot; (s. Abb.) später ihren Platz in der mexikanischen Geschichte fanden (wenn auch eher diskriminierend) blieben die Frauen der anarchokommunistischen Bewegung unbekannt. Das lag nicht an den Magonisten selber, sondern an ihren Biografen und den Historikern der Bewegung. Doch es gibt Berichte über sie in der zeitgenössischen anarchistischen Presse. So berichtete die anarchistische mexikanische Zeitschrift &amp;quot;Regeneracién&amp;quot; 1911 von Margarita Ortega und begleitete sie bis zu ihrer Erschiessung zwei Jahre später durch die Truppen des Generals Huerta. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Margarita Ortega (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 3 (Podcast)|Tierra y Libertad (3)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 3: Wir sind der Wind&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Wir+sind+der+Wind.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Tlatelolco_Mexico_1968_2.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Dritter und (vorläufig) letzter Teil der Podcastserie über &amp;quot;Anarchismus und Revolution in Mexiko&amp;quot; - alles andere geschieht jetzt und live.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde Mexiko von Studentenprotesten erschüttert, die sich gegen die politischen Eliten richteten, die seit der Revolution (1910-1920) das Land regierten. Ähnlich wie ihre rebellierenden Kommilitonen in den USA und Westeuropa verlangten die Studenten in Mexiko mehr demokratische Freiheiten. Aus Furcht, vor den baldigen Olympischen Spielen im eigenen Haus die Kontrolle zu verlieren, entschloss sich die mexikanische Regierung zur Unterdrückung der Proteste. Im September 1968 stürmte die Armee die UNAM-Universität. Eine Demonstration von 8.000 Studenten auf dem Platz der Drei Kulturen von Tlaltelolco in Mexiko City endete am 2.Oktober 1968 in einem Massaker. Einheiten der mexikanischen Armee umzingelten den Platz und schossen wahllos in die Menge. Die Zahl der Opfer blieb bis heute ungeklärt, Schätzungen gehen von Hunderten von Toten aus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad - 3 (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 2 (Podcast)|Tierra y Libertad (2)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 2: Die Herren von Sonora&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Herren+von+Sonora.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Flores-Magon Ricordo und Enrique.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Zweiter Teil der Podcastserie über die unvollendete Revolution und den Anarchismus in Mexiko (u.a. über Enrique Flores Mágon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarchimus in Mexico ist - von heute aus betrachtet -  vor allem der Syndikalismus der CGT (Confederación general de Trabajadores de México). Und hier vor allem der Syndikalismus der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Städten, obwohl die CGT sich auch für die Organisierung der Landarbeiter und Bauern einsetzte und sogar einen Kongress in Guadalajara (im Westen des Hochlandes) abhielt. Aber es gibt nur wenig Dokumente aus dieser Zeit. Archive verschwanden oder wurden zerstört. Viele Ereignisse - vor allem im Süden des Landes - wurden einfach nicht aufgeschrieben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad - 2 (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tierra y Libertad - 1 (Podcast)|Tierra y Libertad (1)]]===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Anarchismus und Revolution in Mexiko. Teil 1: Viva Adelita&amp;lt;/big&amp;gt;''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/VIVA+ADELITA.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Tierra y libertad.jpg|right|200px]]&lt;br /&gt;
Über achtzig Jahre nach dem Ende der Mexikanischen Revolution gilt Mexiko als &amp;quot;Schwellenland&amp;quot;, das sich auf einem spannenden und schwierigen Weg in die Moderne befindet. Zwar hat ein punktueller sozialer und politischer Fortschritt stattgefunden, aber viele Probleme, die Auslöser der Revolution in Mexiko waren - vor allem die sozialen Konflikte um Land und die Freiheitsbestrebungen der indianischen Völker -, bleiben weiterhin ungelöst. Der aktuelle Podcast ist der erste Teil einer Serie über Anarchismus und Revolution in Mexiko. Vom Anarchismus in Mexiko zu sprechen, heisst von Ricardo Flores Magón und dem Magonismus zu sprechen, der Anfang des Jahrhunderts in der Mexikanischen Revolution in Erscheinung trat und in Einklang mit der indigenen Denkweise stand, in der Flores Magón mehr fand als nur die Inspiration zu seinen libertären Vorschlägen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Tierra y Libertad (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Pepita Carpena (Podcast)|Pepita Carpena (Mujeres Libres)]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/PepitaCarpena.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Carpena_Pepita_02b.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Pepita Carpena wurde 1919 in Barcelona geboren. Als anarchistische Arbeiterin beteiligte sie sich an der Spanischen Reveolution (1936-1939) und war in der Gruppe der &amp;quot;Mujeres Libres&amp;quot; (Freien Frauen) aktiv. Nach dem Sieg Francos ging Carpena nach Frankreich ins Exil und engagierte sich in Marseille für die Exil-CNT sowie für das Centre International de Recherche sur l'Anarchisme (CIRA), für das sie in den Jahren 1988 bis 1999 die Projektkoordinierung durchführte. Pepita Carpena ist am 5. Juni 2005 in Marseilles gestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sendung berichtet über ihr bewegtes Leben als anarchistische Militantin und Aktivistin der anarchafeministischen Bewegung der &amp;quot;Mujeres Libres&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Pepita Carpena (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Diggers (Podcast)|Geschichte der Diggers]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Geschichte+der+Digger.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Digger.gif|right|100px]]&lt;br /&gt;
Die Diggers gehören zu den bemerkenswertesten radikalen Gruppen, die während der Englischen Revolution von 1640-60 zu Tage traten. Der protestantische Reformer und Politaktivist Gerrard Winstanley führte zur Zeit des Protektorats von Oliver Cromwell (1649–1658) die Gruppe der „True Levellers“ („wahre Gleichmacher“) an, die von ihren Gegnern abfällig die „Diggers“ — „ Buddler“ — genannt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diggers besetzten und bearbeiteten öffentliche Ländereien und verteilten die Erträge kostenlos an Bedürftige, um damit für eine umfassende Landreform und das Gemeineigentum zu werben. Seine frühkommunstischen Ideen leitete Winstanley ausschließlich aus der Bibel ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Die Diggers (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Voltairine de Cleyre (Podcast)|Voltairine de Cleyre]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Voltairine de Cleyre (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Simone Weil (Podcast)|Simone Weil — &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934-36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Simone Weil (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Provos (Podcast)|Die Provos]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Provo-Zeitschrift.jpg|right|150px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Die Provos (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ethel MacDonald (Podcast)|Ethel MacDonald]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:MacDonald_Ethel_01.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
''„Ich ging nach Spanien – voller Hoffnungen und Träume. Es versprach die konkrete Utopie. Ich kehre zurück mit Schwermut, fast teilnahmslos durch die Tragödie, die ich gesehen habe.“''&lt;br /&gt;
Der Aufstand der Bergarbeiter in Oviedo (Asturien), an dem Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten teilnahmen, elektrisierte Ethel MacDonald, die bis dahin als anarchistische Aktivistin in Glasgow arbeitete. Der Militärputsch unter General Franco versetzte sie in rege Aktivitäten. Sie schrieb dagegen an, verteilte Flugblätter, rief zu Aktionen auf.&lt;br /&gt;
Als die CNT in Barcelona einen Englisch sprechenden Journalisten suchte, war Ethel erste Wahl. Ethel wurde die Stimme der anarchistischen Rundfunkstation in Barcelona. Rund um die Welt gingen nun übers Radio die Geschehnisse in Spanien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Ethel MacDonald (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Podcast]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Diskussion:Murray_N._Rothbard&amp;diff=7132</id>
		<title>Diskussion:Murray N. Rothbard</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://dadaweb.de/index.php?title=Diskussion:Murray_N._Rothbard&amp;diff=7132"/>
				<updated>2007-10-21T13:23:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;ich hab das immer noch nicht begriffen: Ein Manager, ein unternehmer gar darf sich - weil der den staat als&amp;quot;kontrollierendes, regulierendes und unterdrückendes (wegen vermögensseteuer?)Organ&amp;quot; ablehnt nach meinung von Rothbard also &amp;quot;Anarchist&amp;quot; nennen?   - '''Tina''' 21.10.07&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hi Tina, worauf beziehst Du Dich in Deiner Aussage? Gib doch mal eine Quelle an, im Artikeltext jedenfalls habe ich keine entsprechende Aussage gefunden. Danke, Jochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Tina, soweit ich es dem text entnehmen kann, unterscheidet Rothbard durchaus zwischen dem Eigentum, das sich einer/e durch &amp;quot;Aneignung fremder Arbeitsleistungen&amp;quot; nimmt(kapitalismus) und dem was sich im &amp;quot;freiwilligen Austausch&amp;quot; und durch &amp;quot;Aneignung durch Bearbeitung&amp;quot; (z.b. texte, handwerk usw.)ergibt.ich nehme an, du beziehst dich auf den Begriff &amp;quot;anarcho-kapitalist&amp;quot;, der dem in verschiedenen diskussionen anhaftet(s.a.anarchopedia).auch für mich ist die bekämpfung des staates als instrument der herrschaft untrennbar mit dem bekämpfen des kapitalistischen systems mit all seinen ideologien verbunden --- aber eine trennung sehe ich im vorliegenden text nicht .... gruss  ''wilfried''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Diskussion:Ilse_Schwipper_-_Gedenkseite&amp;diff=6758</id>
		<title>Diskussion:Ilse Schwipper - Gedenkseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://dadaweb.de/index.php?title=Diskussion:Ilse_Schwipper_-_Gedenkseite&amp;diff=6758"/>
				<updated>2007-09-30T13:29:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wer Erinnerungen an Ilse Schwipper hat und diese mit uns teilen möchte, kann sie hier auf dieser Seite ohne sich zu registrieren einstellen. Einfach auf &amp;quot;bearbeiten&amp;quot; klicken. Wir übernehmen dann die hier veröffentlichten Beiträge auf die [[Ilse_Schwipper_-_Gedenkseite|Hauptseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum ersten Mal sah ich Ilse als &amp;quot;Prozessbeobachter&amp;quot; in Berlin-Moabit. Vieles erschreckte mich, ihre sprache, ihr Revolutionsverständnis ... später dann, im Knast Moabit selber,  war sie diejenige, die Kontakt zu mir aufnahm. Sie war in einem eigenen trakt isoliert untergebracht, ich zog allein meine Runden auf dem gefängnishof, ne zeitlang durch die willkür einiger Wärter dazu gezwungen. Weiterhin ihre &amp;quot;militaristische&amp;quot; Sprache, aber auch ein zutiefst solidarisches und kämpferisches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb sie wohl ihr Leben lang. Vieles von dem, was sie weiterhin motivierte, ist meinem Kampf fremd geblieben und ich weiss eigentlich nicht, ob, hätten wir uns mal direkt und in Ruhe treffen  und unterhalten können, wirklich verstanden hätten.&lt;br /&gt;
Wie auch immer --- adiós, companera !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

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		<title>Diskussion:Ilse Schwipper - Gedenkseite</title>
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				<updated>2007-09-30T13:23:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wer Erinnerungen an Ilse Schwipper hat und diese mit uns teilen möchte, kann sie hier auf dieser Seite ohne sich zu registrieren einstellen. Einfach auf &amp;quot;bearbeiten&amp;quot; klicken. Wir übernehmen dann die hier veröffentlichten Beiträge auf die [[Ilse_Schwipper_-_Gedenkseite|Hauptseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum ersten Mal sah ich Ilse als &amp;quot;Prozessbeobachter&amp;quot; in Berlin-Moabit. Vieles erschreckte mich, ihre sprache, ihr Revolutionsverständnis ... später dann, im Knast Moabit selber,  war sie diejenige, die Kontakt zu mir aufnahm. Sie war in einem eigenen trakt isoliert untergebracht, ich zog allein meine Runden auf dem gefängnishof, ne zeitlang durch die willkür einiger Wärter dazu gezwungen. Weiterhin ihre &amp;quot;militaristische&amp;quot; Sprache, aber auch ein zutiefst solidarisches und kämpferisches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb sie wohl ihr Leben lang. Vieles von dem, was sie weiterhin motivierte, ist meinem Kampf fremd geblieben und ich weiss eigentlich nicht, ob, hätten wir uns mal direkt treffen  und unterhalten können, wirklich verstanden hätten.&lt;br /&gt;
Wie auch immer --- adiós, companera !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

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		<title>Diskussion:Ilse Schwipper - Gedenkseite</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum ersten Mal sah ich Ilse als &amp;quot;Prozessbeobachter&amp;quot; in Berlin-Moabit. Vieles erschreckte mich, ihre sprache, ihr Revolutionsverständnis ... später dann, im Knast Moabit selber,  war sie diejenige, die Kontakt zu mir aufnahm. Sie war in einem eigenen trakt isoliert untergebracht, ich zog allein meine Runden auf dem gefängnishof, ne zeitlang durch die willkür einiger Wärters dazu gezwungen. Weiterhin ihre &amp;quot;militaristische&amp;quot; Sprache, aber auch ein zutiefst solidarisches und kämpferisches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb sie wohl ihr Leben lang. Vieles von dem, was sie weiterhin motivierte, ist meinem Kampf fremd geblieben und ich weiss eigentlich nicht, ob, hätten wir uns mal direkt treffen  und unterhalten können, wirklich verstanden hätten.&lt;br /&gt;
Wie auch immer --- adiós, companera !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

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		<title>Diskussion:Ilse Schwipper - Gedenkseite</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* &amp;lt;Überschrift&amp;gt; */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum ersten Mal sah ich Ilse als &amp;quot;Prozessbeobachter&amp;quot; in Berlin-Moabit. Vieles erschreckte mich, ihre sprache, ihr Revolutionsverständnis ... später dann, im Knast Moabit selber,  war sie diejenige, die Kontakt zu mir aufnahm. Sie war in einem eigenen trakt isoliert untergebracht, ich zog allein meine Runden auf dem gefängnishof, ne zeitlang durch die willkür einiger Wärters dazu gezwungen. Weiterhin ihre &amp;quot;militaristische&amp;quot; Sprache, aber auch ein zutiefst solidarisches und kämpferisches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb sie wohl ihr Leben lang. Vieles von dem, was sie weiterhin motivierte, ist meinem Kampf fremd geblieben und ich weiss eigentlich nicht, ob, hätten wir uns mal direkt treffen  und unterhalten können, wirklich verstanden hätten.&lt;br /&gt;
Wie auch immer --- adiós, companera !&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Ricardo_Flores_Mag%C3%B3n&amp;diff=6402</id>
		<title>Ricardo Flores Magón</title>
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				<updated>2007-08-24T14:16:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Literatur: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Personen|Flores Magón,Ricardo]]&lt;br /&gt;
== Magón, Ricardo Flores (1874-1922) ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
War als Journalist und Literat ein führender Theoretiker und Aktivist, der die revolutionäre mexikanische Bewegung radikal beeinflusste. Orientiert an anarchistischen Idealen und den Erfahrungen seiner indianischen Vorfahren bei der gemeinschaftlichen Bewirtschaftung des Gemeindelandes, machte er die Forderung „Land und Freiheit“ („Tierra y Libertad“) populär. Besonders Pancho Villa und Emiliano Zapata griffen diese Forderung auf. Er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Gefängnissen und im Exil und wurde 1918 in den USA wegen „Behinderung der Kriegsanstrengungen“ zu zwanzig Jahren Gefängnis verurteilt. Dort starb er und die Todesursache blieb ungeklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Historischer Hintergrund:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts konnten auch sozialistische und anarchistische Ideen in Mexiko Fuß fassen. Zugleich mehrten sich im liberal-bürgerlichen Lager die Stimmen, die auf eine Ablösung des Regimes des Präsidenten Porfirio Díaz drängten: &lt;br /&gt;
Treibende Kraft waren die Brüder Ricardo und Jesús Flores Magón , die auch Mitbegründer der Oppositionszeitung „Regeneración“ („Erneuerung“) waren und später ein Blatt namens „El Hijo del Ahuizote“ herausgaben, in der die führenden Regierungspolitiker lächerlich gemacht wurden. Im Februar 1901 fand der erste liberale Kongress statt. Die Teilnehmer forderten eine Rückkehr zur Reformpolitik der 1850er Jahre und planten, einen „echten“ Liberalen als nächsten Präsidentschaftskandidaten aufzustellen. Die liberalen Klubs, die sich bildeten, wurden jedoch verboten und ihre Mitglieder verhaftet. &lt;br /&gt;
In der Folgezeit spaltete sich ein radikaler Flügel unter Ricardo Flores Magón ab, der sich zunehmend anarchistischen Ideen öffnete. Mit Gleichgesinnten gründete er im September 1906 die PLM („Partido Liberal de México“ – „Liberale Partei Mexikos“), in deren Programm sich Forderungen breiter Bevölkerungskreise wiederfanden. Seit ihrer Gründung kämpfte die PLM für die Beseitigung des Díaz-Regimes mit radikalen öffentlichkeitswirksamen Flugblättern, Plakaten und Schriften. Die dadurch mit ausgelösten Unruhen zogen Verhaftungswellen nach sich, auf die wiederum eine Reihe militanter Auseinandersetzungen und Aufstände folgte. &lt;br /&gt;
In den blutig niedergeschlagenen Streiks in der Textil- und Bergbauindustrie im Norden Mexikos (1906-1907) spielte diese Strömung eine nicht unerhebliche Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Flores Magón, Ricardo: Tierra y Libertad. Klassiker der Sozialrevolte 11, Unrast-Verlag, Münster 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Flores Magón, Ricardo; Poole, David; Schmück, Jochen: Die Mexikanische Revolution 1910-1920, anarchistische texte Nr. 20. Libertad Verlag, Berlin (West) 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Flores Magón, Ricardo; Guerrero, Práxedis; Sarabia, Juan; Flores Magón, Enrique; Rivera, Libardo y otros: Regeneración 1900-1918. La corriente más radical de la Revolución Mexicana de 1910 a través de su periódico de combate. Colección Problemas de México, Ediciones Era, 15. Aufl. 1991, Mexiko-Stadt&lt;br /&gt;
* Podcast u.a. zu '''Flores Magón''' bei ''Radio'' ''Chiflado''[http://taibo.podspot.de/]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Autor: [[Benutzer:Rolf_R|Rolf Raasch]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Copyright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Portal Personen|Lexikon der Anarchie: Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Esperanto&amp;diff=6401</id>
		<title>Esperanto</title>
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				<updated>2007-08-24T14:11:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Sammlung von Internetadressen: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die internationale Sprache Esperanto ist eine Plansprache, die von vornherein für die internationale Verständigung geschaffen wurde. Unter den etwa 1.000 bekannten Plansprachenentwürfen hat sich Esperanto als einzige in der über 100jährigen Praxis bewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1887 veröffentlichte der junge jüdische Augenarzt Lazarus Ludwig Zamenhof (1859-1917) unter dem Pseudonym “Dr. Esperanto” in Warschau unter den Augen der misstrauischen Zensur sein erstes Lehr- und Übungsbuch der “Internacia Lingvo” in russischer Sprache, dem noch im gleichen Jahr Ausgaben in polnischer, französischer und deutscher Sprache folgten. In der “Internationalen Sprache” von L. L. Zamenhof bedeutet “Esperanto” “ein Hoffender” und L. L. Zamenhof hoffte, mit der Schaffung der internationalen Sprache zur Völkerverständigung und zum Weltfrieden beizutragen. Das Wort “Esperanto” wurde bald zur Bezeichnung dieser Sprache.&lt;br /&gt;
Dank seiner Regelmäßigkeit und Flexibilität ist Esperanto relativ leicht zu lernen. Die Schrift ist phonemisch, d.h. es gibt ein Eins-zu-eins-Verhältnis von Schrift und Aussprache. Die Rechtschreibung ist regelmäßig. Die Grammatik ist nahezu ausnahmefrei. Vielseitig verwendbare Vor- und Nachsilben tragen zur hohen Genauigkeit und Ausdruckskraft der Sprache bei. Der Wortschatz beruht zum größten Teil auf lateinischen und germanischen Stämmen, die in vielen Sprachen weit verbreitet sind. Der übliche Eindruck, wenn man Esperanto hört, ist, dass es wie Italienisch oder Spanisch klingt. Die europäische Herkunft der Wörter macht zwar Esperanto etwa für ChinesInnen schwieriger als für Deutsche, aber absolut gesehen finden ChinesInnen Esperanto ziemlich leicht, jedenfalls viel leichter als Englisch. Dies liegt am ausgedehnten Gebrauch von Zusammensetzungen und Ableitungen, deren Sinn leicht erschließbar ist, was mit dem “agglutinierenden” Charakter der Sprache zusammenhängt – Wortteile können an den unveränderten Wortstamm frei angehängt werden. Diese ist eine prägende Eigenschaft mancher Sprachen, wie etwa der Turksprachen.&lt;br /&gt;
Heute hat die lose Esperanto-Sprachgemeinschaft bis zu einer Million Sprecher. Es gibt Zehntausende von Büchern in Esperanto (größtenteils Originalliteratur) und es erscheinen regelmäßig mehrere hundert überwiegend kleinere Zeitschriften, viele davon weltweit verbreitet. Es vergeht kaum ein Tag ohne internationale Zusammenkünfte wie Tagungen von Fachverbänden, Konferenzen, Jugendbegegnungen, Seminare, Ferienwochen und regionale Treffen in allen Teilen der Welt. Mehrere Rundfunkstationen senden Programme in Esperanto, teilweise sogar täglich, und die Sprache ist im Internet gut vertreten. Esperanto wird gelegentlich alltägliche “Familiensprache” bei Paaren unterschiedlicher Herkunft, und deren Kinder sprechen es als Muttersprache. Esperanto entwickelt sich fort und passt sich den wechselnden Bedürfnissen seiner Sprechergemeinschaft an – wie jede andere lebende Sprache auch – durch lexikalische Entlehnung und Begriffsbildung aus den bereits vorhandenen sprachlichen Mitteln, ohne seine relative Einfachheit zu verlieren. Denn begriffliche Differenziertheit und Ausdrucksfähigkeit einer Sprache hängen nicht von ihrer Entstehungsgeschichte oder von immanenten Faktoren der Sprache ab, sondern entstehen ausschließlich aus den Kommunikationsbedürfnissen ihrer Sprechergemeinschaft.&lt;br /&gt;
Die Begriffe “Hilfssprache” bzw. “Kunstsprache” werden oft in Bezug auf Esperanto verwendet. Bei Menschen, die den tatsächlichen Umfang der praktischen Anwendung von Esperanto nicht kennen, erwecken diese Begriffe manchmal die irrige Vorstellung einer primitiven, ausdrucksarmen Sprache, deren Gesamtbestand von der intellektuellen Leistungskraft ihres “Schöpfers” bestimmt ist und womöglich gar zwischen zwei Buchdeckel passt. Den meisten Esperanto-SprecherInnen war seit jeher bewusst, dass eine für alle kommunikativen Bedürfnisse des menschlichen Daseins taugliche Sprache nur in einem kollektiven Prozess entstehen kann. Esperanto ist ebenso wenig “aus dem Nichts” entstanden wie z.B., Haiti-Kreolisch. Eine Sprache tritt dann auf, wenn sie einem Bedürfnis entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ideenhistorische Entwicklung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Esperanto als Verständigungssprache propagierte L. L. Zamenhof einen quasi-religiösen “Homaranismus” (etwa: Menschen- und Menschheitsliebe) des Esperanto. Diese recht diffuse Idee basiert auf liberal-humanistischem Gedankengut, z.B. auf der Vorstellung, dass die ganze Menschheit “eine Familie” ist, die wieder den Weg zu sich finden müsste; oder der Vorstellung, dass alle “Weltreligionen” einen gemeinsamen Ursprung haben und miteinander in Einklang gebracht werden könnten. Diese Idee wird von manchen Esperanto-SprecherInnen als interessant empfunden und verschiedentlich ausgelegt, doch viele Esperanto-SprecherInnen dürften wiederum mit der “Menschenliebe” zamenhofscher Art nicht viel anfangen können.&lt;br /&gt;
Nach der Veröffentlichung des Projektes 1887 in Warschau verbreitete sich Esperanto sehr rasch, zunächst vor allem im russischen Raum. Eines der ersten literarischen Werke in der neuen Sprache (neben L. L. Zamenhofs eigener reger literarischer und übersetzerischer Tätigkeit) war “En la tombo” (Im Grab) von Nikolaj Borovko, geschrieben 1892, das von der Qual eines lebendig Begrabenen handelt. Der christliche Anarchist Leo N. Tolstoj sprach sich eindeutig für Esperanto aus. Diese “russische Periode” endete 1895 abrupt, nachdem die einzige Esperanto-Zeitschrift einen Artikel von [[Tolstoi, Leo | L. N. Tolstoj]] veröffentlicht hatte, woraufhin sie durch die zaristische Zensur verboten wurde. Es folgte dann eine “französische Periode” mit dem ersten internationalen Esperanto-Kongress 1905 in Boulogne-sur-Mer (mit 688 Teilnehmern aus 20 Ländern). Dort tritt L. L. Zamenhof als treibende Kraft der Bewegung offiziell zurück: über die Fortentwicklung der Sprache soll fortan die Esperanto-Bewegung selbst entscheiden.&lt;br /&gt;
1905 gründete der Anarchist Paul Berthelot die heute noch erscheinende Zeitschrift “Esperanto”. 1908 gründete Hector Hod1er die “Universala Esperanto-Asocio” (UEA, Esperanto-Weltbund), der bis heute die meisten Esperanto-Organisationen der Welt bündelt. Der Sitz der UEA ist in Rotterdam. Bis zum Ersten Weltkrieg entwickelte Esperanto eine starke Anhängerschaft in Frankreich. Von dort aus konnte es sich in die Welt ausbreiten, vor allem nach Japan und China. In Prag entstand 1921 auf Anregung von Eugène Adam (Spitzname: Lanti) eine Esperanto-sprachige Bewegung mit emanzipatorischer Zielsetzung und nationenunabhängiger Struktur: die Sennacieca Asocio Tutmonda (SAT = Nationenunabhängiger Weltbund), der erheblich dazu beigetragen hat, die gesellschaftlich-kulturelle Basis der Sprache auszuweiten. Der Sitz der SAT ist in Paris, (s. auch “Esperanto und Anarchismus”).&lt;br /&gt;
Eine erneute Blütezeit dauerte je nach den Bedingungen in den verschiedenen Ländern 10 bis 15 Jahre: so gab es auch eine “ungarische Phase”, die Budapest einige Jahre lang zur “kulturellen Hauptstadt“ des Esperanto” (Spomenka Štimec, “Tibor Sekelj, Pioniro de la dua jarcento”, Wien 1989) werden ließ. Aber das Heraufkommen totalitärer und kriegerischer Regimes, das zum Zweiten Weltkrieg und anschließend zum “Kalten Krieg” führte, stoppte diesen Neuaufschwung für mehrere Jahrzehnte. Insbesondere nach dem Krieg lief der Expansionismus der angloamerikanischen Sprache und Kultur auf Hochtouren, mit dem Ergebnis, dass Esperanto weniger beachtet wurde.&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal 1954, dann erneut 1985, erkannte die UNESCO-Vollversammlung den Wert des Esperanto für den internationalen intellektuellen Austausch an. Im September 1993 nahm der Weltkongress der Schriftstellervereinigung PEN das Esperanto-PEN-Zentrum (der Esperanto-sprachigen SchriftstellerInnen) als Mitgliedsverband auf und erkannte Esperanto somit als Literatursprache an.&lt;br /&gt;
Die weltweite Verbreitung des Esperanto ist ungleichmäßig: trotz Fortschritten in den letzten Jahren ist es in vielen Ländern Afrikas und Asiens kaum vertreten. Die Esperanto-SprecherInnen wohnen mehrheitlich in Europa. Die Entwicklung in einzelnen Ländern (China, Iran, Togo, ehem. Zaire) ist zeitweise phänomenal gewesen, wobei andere Länder allerdings weiterhin gar keine organisierte Esperanto-Bewegung aufweisen können.&lt;br /&gt;
Eine besonders aktive Rolle in der Esperanto-Bewegung spielt die UEA-Jugendorganisation TEJO. Ebenso wie der Esperanto-Weltbund UEA organisiert sie jährliche Kongresse und zahlreiche andere Treffen (besonders zu erwähnen sind die von der Deutschen Esperanto-Jugend ausgerichteten “Internationalen Seminare” zum Jahreswechsel).&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Esperanto verfolgt ein Gremium, die sog. Akademie des Esperanto. Die Aufgabe der Akademie ist es, für die Weiterentwicklung der Sprache im Einklang mit dem “fundamento”, der von L. L. Zamenhof erarbeiteten Grundlage, zu sorgen. Die Beschlüsse der Akademie haben keinen bindenden Charakter, sondern sind eher Richtlinien, die die Kraft einer wohlüberlegten Empfehlung besitzen. Tatsächlich hinkt die Akademie oft den Entwicklungen in Esperanto hinterher oder kann in manchen Punkten wegen interner Meinungsunterschiede keine einhellige Empfehlung geben.&lt;br /&gt;
Manchmal wird der Einwand vorgebracht, Esperanto sei sexistisch, weil – so lautet eine oberflächliche Analyse – alle weiblichen Formen von den männlichen abgeleitet werden. Auf den ersten Blick ist etwas wahres daran, denn bei Personenbezeichnungen in Esperanto kann eine weibliche Form tatsächlich immer durch das Anfügen von “-in-” von der Grundform gebildet werden, z.B. laboristin-o = Arbeiterin. Obwohl das Grundgerüst der Sprache nicht sexistisch ist, bleibt doch anzumerken, dass der tatsächliche Sprachgebrauch von Esperanto in einer patriarchalen Gesellschaft durchaus sexistisch ausfällt. So werden bestehende Möglichkeiten für die männliche Personenbezeichnungen selten gebraucht, da die Grundform meist als männlich angesehen wird; somit liegt der Kritikpunkt nahe, dass alle weiblichen Formen von den (scheinbar) männlichen abgeleitet werden. Um den sprachlichen Sexismus abzubauen, gilt es sowohl in Esperanto als auch im Deutschen bewusster mit der Sprache umzugehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Esperanto und Anarchismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchistInnen waren mit unter den Pionieren in der Verbreitung von Esperanto. 1905 wurde in Stockholm die erste anarchistische Esperanto-Gruppe gegründet. Es folgten viele andere: in Bulgarien, China und anderen Ländern. So konnte sich in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg z.B. ein reger Briefwechsel zwischen europäischen und japanischen AnarchistInnen entwickeln. In Deutschland fand Esperanto vor allem in den Jahren zwischen 1920 und 1933 in der Arbeiterbewegung breite Anwendung. Im August 1932 hatte der deutsche Arbeiter Esperanto-Bund 4.000 Mitglieder – nicht umsonst wurde Esperanto liebevoll auch das “Arbeiterlatein” genannt. Die Arbeiter-Esperanto-Bewegung entwickelte einen vielseitigen internationalen Austausch: “Die Arbeiter-Esperantisten gehörten meist auch den damaligen partei-, kultur- und sozialpolitischen Bewegungen an. Sie sahen es als ihre Aufgabe an, im Sinne der entsprechenden Verbände im internationalen Rahmen, die internationale Sprache Esperanto nutzbar werden zu lassen (...). Bei den Arbeiter-Olympiaden hatte Esperanto eine wichtige Funktion als Verständigungsmittel verschiedensprachiger Völker. Darüber hinaus stand Esperanto im Dienste der Kulturvereinigungen aller politischen und gewerkschaftlichen Richtungen der Arbeiterbewegung, wie z.B. Arbeiter-Turn- und Sportbund, Arbeiter-Samariter-Bund (...) u.v.a.m.” (“Illustrierte Geschichte der Arbeiter-Esperanto-Bewegung&amp;quot;, S. 66).&lt;br /&gt;
Im August 1921 trafen sich in Prag 79 ArbeiterInnen aus 15 Ländern. Sie gründeten die bereits erwähnte SAT, eine auch heute bestehende Organisation antinationalistischer Linke. Ihren Höhepunkt erreichte die SAT in den Jahren 1929-1930. Damals hatte sie 6.524 Mitglieder in 42 Ländern, 2007 sind es weniger als 1.000 Mitglieder. Die Gründung der SAT und deren anfangs konsequente Abschottung gegenüber der bürgerlichen Esperanto-Bewegung war Ergebnis der allgemeinen politischen Entwicklung jener Zeit, die auch durch den damals doktrinär gehandhabten politischen Neutralismus der bürgerlichen Esperanto-Bewegung begünstigt wurde.&lt;br /&gt;
Im März 1925 begrüßte eine “Berliner Gruppe anarcho-syndikalistischer Esperantisten” den in Amsterdam stattfindenden II. Kongress der [[Internationale Arbeiter-Assoziation | Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA)]]. Sie sprach davon, dass Esperanto in den Reihen der deutschen IAA-Sektion [[FAUD | FAUD]] “schon derart Fuß gefasst hat, dass sie jetzt eine Weltorganisation von EsperantistInnen auf freiheitlich-antiautoritärer Grundlage gebildet hat”. Das ist vermutlich eine Anspielung auf die TLES (etwa: Weltweite Liga Staatenunabhängiger EsperantistInnen), die in den 20er Jahren gegründet wurde, da die SAT anfangs stark kommunistisch beeinflusst war. Anscheinend ging die TLES später in der SAT auf.&lt;br /&gt;
Besonders stark war die ArbeiterInnen-Esperanto-Bewegung in Deutschland und der UdSSR. Unter anderem wurde 1923 in der sowjetischen Ukraine die “Wissenschaftliche Anarchistische Bibliothek der Internationalen Sprache” (ISAB) gegründet, die [[Kropotkin, Peter |Pjotr Kropotkins]] “Ethik”, Alexej Borowojs “Anarchismus” und andere Werke für eine internationale Leserschaft auf Esperanto herausgab. Anarchistische EsperantistInnen entfalteten ihre Aktivitäten in dieser Zeit nicht zuletzt im fernen Osten. So gab ab 1913 in China Liu Shifu (Spitzname: Sifo) die Zeitung “La Vocho de l’ Popolo” heraus.&lt;br /&gt;
Esperanto spielte eine bescheidene Rolle in den Internationalen Brigaden während des [[Spanischer Bürgerkrieg | Spanischen Bürgerkriegs]] (1936-1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Repressalien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte des Esperanto kam es neben Behinderungen und Verunglimpfungen auch zu Verboten und Verfolgungen. Esperanto wurde von verschiedenen Regimes als “gefährliche Sprache” angesehen (s. Literaturhinweise): Schon 1895 wurde die Einfuhr der Zeitschrift “Esperantisto” ins zaristische Russland verboten; 1922 wurde der Esperanto-Unterricht an französischen Schulen untersagt; 1935 wurde in Deutschland der Esperanto-Unterricht (fakultativ an den sog. “freien Schulen”) verboten; 1936 wurde Esperanto in Deutschland und Portugal geächtet; 1937 begann die Liquidierung der sowjetischen Esperanto-Bewegung; ab 1938 wurde Esperanto in allen von Deutschland besetzten und “heimgeholten” Gebieten verboten.&lt;br /&gt;
Durch diese Verbote und Verfolgungen wurde die Esperanto-Bewegung und damit die Verbreitung und Entwicklung der internationalen Sprache erheblich behindert und gehemmt.&lt;br /&gt;
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg ging ein Neuanfang 1945 nicht glatt vonstatten. Unter stalinistischem Einfluss wurden 1949 die Esperanto-Gruppen in der DDR verboten, 1950 folgte das Verbot in Ungarn und 1952 in der Tschechoslowakei. Nach Stalins Tod kam es 1955 zur langsamen Wiederbelebung der Esperanto-Bewegung in Polen, Bulgarien, Ungarn, der Tschechoslowakei und der Sowjetunion, 1965 auch in der DDR, wo sich die Esperanto-Bewegung innerhalb des Kulturbundes organisieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stellenwert des Esperanto innerhalb des libertären Spektrums==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esperanto könnte für das libertäre Spektrum von großer Relevanz sein, denn im Gegensatz etwa zu Staaten und großen Konzernen, können basisdemokratische Gruppen und soziale Bewegungen keine Scharen von bezahlten SprachmittlerInnen unterhalten – sie müssen in aller Regel ohne DolmetscherInnen auskommen. Es ist viel sinnvoller, das knappe Geld für inhaltliche Projekte zu verwenden, statt es für die Bezahlung teurer Sprachendienstleistungen auszugeben (Diese Erkenntnis führt häufig dazu, dass gar keine kontinuierliche internationale Zusammenarbeit gepflegt wird). Die Machtverhältnisse bei gedolmetschter Quasi-Kommunikation erweisen sich aus anarchistischer Sicht auch als sehr problematisch. Hinzu kommt, dass bildungsmäßig weniger begünstigte Mitglieder basisdemokratischer Gruppen fast gänzlich von der internationalen Ebene der Arbeit ausgeschlossen sind, da sie meist keine ausreichende Fremdsprachenkenntnisse haben. Insgesamt stellt sich für Inter- bzw. AntinationalistInnen die durchaus praktische Frage, wie ein ungehindertes Miteinander zwischen Menschen unterschiedlicher Sprachen, das sonst kaum gewährleistet ist, gefördert werden kann.&lt;br /&gt;
Für diesen Austausch hätte Esperanto gerade AnarchistInnen viel zu bieten. Tatsache ist aber, dass AnarchistInnen sich Esperanto wohl kaum intensiver als andere Bewegungen oder Bevölkerungsgruppen annehmen. Es gibt eine libertäre Fraktion innerhalb der SAT, die vierteljährlich das Bulletin “Liberecana Ligilo” (etwa: Libertäre Vernetzung) herausgibt. Durch die Veröffentlichung von Übertragungen aus unterschiedlichen Sprachen und verschiedenen libertären Strömungen können die jeweiligen Ideen ein kleines aber vielfältiges internationalistisches Publikum erreichen.&lt;br /&gt;
In bezug auf die internationalen Verständigungsbarrieren beklagte sich ein in Deutschland lebender Anarchist: “Mehr oder weniger isoliert voneinander arbeiten und kämpfen (wir), ohne (uns) über Siege und Niederlagen auszutauschen, gegenseitig zu stützen und zu ermutigen. Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sollte sein, den überregionalen Kontakt zu Menschen mit ähnlichen Ideen und Zielen zu intensivieren, um wirksames solidarisches Handeln zu ermöglichen.” (“Graswurzelrevolution” Nr. 183, S. 13). Diese Beobachtung trifft den Kern der Sache: unsere Versuche, im internationalen Maßstab Solidarität zu üben und uns zu Vernetzen, bleiben meist in sehr bescheidenen Rahmen. Eine der Hauptursachen dafür ist das Problem der sprachlichen Verständigung.&lt;br /&gt;
Wer in der internationalen libertären Presse liest, trifft relativ oft auf Klagen von Gruppen, die mit der fremdsprachigen Korrespondenz nicht zurecht kommen, internationale Treffen mit DolmetscherInnen nicht organisieren können usw. Zur Zeit beruht die internationale Zusammenarbeit anarchistischer, autonomer und basisgewerkschaftlicher Kräfte größtenteils auf der Nutzung zufällig vorhandener Sprachkenntnisse. Das funktioniert so: jemand in der Gruppe kann Sprache X, daher können Kontakte zu Leuten in bzw. aus der Region X aufgebaut werden. Diese Art, Kontakte zu knüpfen, ist spontan und organisch. Doch hat die oberflächliche “Pragmatik” dieses Zufallsprinzips die große Schwäche, dass Kontakte schnell abreißen, wenn die sprachbewanderten “Schlüsselpersonen”, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch in der Bundesrepublik werden die relativ verbreiteten Englischkenntnisse den Ansprüchen der internationalen Zusammenarbeit selten gerecht. Hier beruht eine Sprechfertigkeit im Englischen meist auf langen Jahren schulischen Pflichtunterrichts, der im wesentlichen auf der engen wirtschaftlichen und ideologischen Bindung der BRD zu den USA basiert. Dies ist nicht in allen Teilen der Erde so. Englisch ist eben nicht “die” internationale Sprache, sondern nur die verbreitetste Kolonial- bzw. Hegemonialsprache.&lt;br /&gt;
Prozentual sind AnarchistInnen in der Esperanto-Bewegung, an Deutschland gemessen, nicht stärker vertreten als in der übrigen Bevölkerung. Ihre Stellung in der Esperanto-Bewegung als ganzer ist marginal. Gegenseitige Berührungsängste zwischen Esperanto-sprechenden AnarchistInnen einerseits und unpolitischen/“bürgerlichen” Esperanto-SprecherInnenn andererseits erschweren den Umgang. Der ausschließliche oder sehr weitgehende Gebrauch von Esperanto im libertären/anarchistischen Spektrum zu einem Zeitpunkt, wo Esperanto außerhalb von ihm so wenig verbreitet ist, wird nicht angestrebt. Esperanto könnte aber als zusätzliche Kommunikationsmöglichkeit wirklich angenommen werden, wenn in den Bewegungen das Verständnis für die Funktion von Sprachen und Sprachenwahl als Machtmittel von Staaten und wirtschaftlichen Interessen, sowie als soziales Auslesekriterium ausreichend anwächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesamtgesellschaftliche Relevanz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zusammenarbeit und Vernetzung über die Sprachbarrieren hinweg wäre es für verschiedenste Interessengruppen sehr nützlich, eine Verkehrssprache zu haben, die leicht zu erlernen und politisch neutral wäre. Hier sind die “großen” Sprachen wie Spanisch, Französisch, Englisch, Russisch und Chinesisch unzulänglich. Mit Esperanto können direkte Kontakte vielseitig entstehen, ohne dass man sich auf eine bestimmte Nationalsprache festlegt.&lt;br /&gt;
Es soll betont werden, dass Esperanto mehr als ein relativ einfaches Kommunikationsmittel ist. Dadurch, dass es keinem “Volk” und keinem Staat “gehört”, und weil es nur wenige Esperanto-MuttersprachlerInnen gibt, kann niemand Besitzansprüche auf Esperanto erheben. Dies bedeutet in der Praxis ein großes Maß an kommunikativer Gleichberechtigung, die die reibungsvollen Dynamiken zwischen “allwissenden” MuttersprachlerInnen und mühgeplagten “Fremden” sprengt. Esperanto erlaubt somit ein weitestgehend gleichberechtigtes Miteinander, das viele Esperanto-Sprecher beflügelt. Falls dies nicht gleich nachvollziehbar ist, hilft vielleicht ein Vergleich: von ähnlicher Beschaffenheit ist z.B. die Euphorie derjenigen (meist gebildeten) Deutschen, die es einmal meistern, sich einigermaßen selbstbewusst auf Englisch zu behaupten. Sie bekommen dadurch das Gefühl, “mit der ganzen Welt reden zu können”. Nun nimmt Esperanto dieses Gefühl und die damit verbundenen konkreten Möglichkeiten einen Schritt weiter – es kann so viele unterschiedliche Türen öffnen, als hätte man neben Englisch gleichzeitig auch Spanisch, Russisch, Japanisch und manch eine andere Sprache gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung und Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt, wird Esperanto oft als “künstliche Sprache” im Gegensatz zu den als “natürlich” gedachten anderen Sprachen bezeichnet. Spätestens jedoch seit dem historischen Siegeszug des Nationalstaatsprinzips ist der Unterschied zwischen “künstlicher” und “natürlicher” Sprache kaum noch aufrechtzuerhalten. Denn die Sprache eines jeden Nationalstaates unterliegt einem starken Normierungsdrang. Sprachen wie Hochdeutsch oder Französisch werden bereits seit Jahrhunderten durch Gesetze, Erlasse und das Einwirken der Massenmedien genormt und geregelt. SchriftstellerInnen, ErzählerInnen und erfinderische Menschen aller sozialen Schichten wirken bewusst auf die Sprache ein. Die Maßstäbe von “natürlich” und “künstlich” werden verwischt. Und trotzdem hegen viele Menschen teilweise völkische Vorurteile von der Urwüchsigkeit und Überlegenheit der eigenen Sprache (oder auch anderer Nationalsprachen) über eine als “künstlich” empfundene und automatisch als minderwertig einzustufende andere. Es ist daher kein Zufall, dass “Esperanto” abwertend für ein bastardisiertes Sprachgemisch gehalten oder als Metapher für eine nach unten hin nivellierende Bestrebung missbraucht wird (vgl. “Esperanto-Europa” [Helmut Kohl]). Es muss betont werden, dass sich Esperanto seit 1887 zu einem erheblichen Teil spontan entwickelt hat.&lt;br /&gt;
Eine interessante Analyse der unterschwelligen Ängste vor dem Esperanto liefert Claude Piron in seiner Studie “Psychologische Reaktionen gegenüber dem Esperanto”: “Esperanto (tritt) als Störenfried in eine Welt, wo jedem Volk eine Sprache zugeordnet ist und wo das Verständigungsmittel von den VorfahrInnen her als ein Ganzes weitergegeben wird, an dem kein Einzelner rühren darf, Esperanto zeigt, dass eine Sprache nicht das Geschenk vergangener Jahrhunderte zu sein braucht, sondern auch aus bloßer Konvention entstehen kann. Für Esperanto ist das Kriterium der Korrektheit nicht die Übereinstimmung mit seiner Autorität, sondern die kommunikative Wirksamkeit, und so verändert es die Art und Weise des Kommunizierens: wo eine vertikale Achse war, dorthin setzt es nun eine horizontale Achse. Damit rührt Esperanto an vieles, was in der Tiefe liegt und was man für Gewöhnlich nicht gerne ans Licht holt. Was wird z.B. aus der Rangordnung der Sprachen? Irisch, Niederländisch, Französisch und Englisch befinden sich im Bewusstsein vieler (...) nicht auf derselben Ebene. Wenn nun Verschiedensprachige, um sich untereinander zu verständigen, zu Esperanto greifen, wird jene Sprachen-Rangordnung ihre Grundlage verlieren” (“Psychologische Reaktionen gegenüber dem Esperanto”, S. 11).&lt;br /&gt;
Dem Esperanto wird auch vorgeworfen, “eurozentrisch” zu sein. (Seltsamerweise kompromittieren sich solche KritikerInnen oft, indem sie etwa auf Englisch oder Spanisch als internationale Verständigungssprache setzen!) Diese Kritik hat einen wahren Kern: sprachwissenschaftlich gesehen ist Esperanto in vielen Hinsichten von den indoeuropäischen Sprachen geprägt. Auch ging Esperanto von Osteuropa aus und behält heute eine gewisse europäische Prägung durch die Tatsache, dass die Esperanto-SprecherInnen weiterhin mehrheitlich in Europa leben. Aber Esperanto hat verschiedene nicht(indo)europäische Impulse im Laufe seiner Entwicklung aufgenommen, wie verschiedene Angaben in diesem Beitrag belegen: etwa die starke Verankerung in Japan und China, die “Ungarische Periode”[[ ]] seiner Entwicklung, oder die “agglutinierende” Wortbildungseigenschaft des Esperanto, die für indoeuropäische Sprachen untypisch ist.&lt;br /&gt;
Viele, die Esperanto unterstützenswert finden, verzichten aus pragmatischen Gründen darauf, Esperanto zu lernen. Sie nutzen ihre kostbare Freizeit statt dessen für das Lernen einer “großen” und vermeintlich praktischeren Sprache. Andere Esperanto-SympathisantInnen werden wiederum von einer Ohnmacht angesichts der Vormachtstellung des Englischen in der heutigen Welt davon abgehalten, sich dem Erlernen und dem aktiven Gebrauch der Sprache zu widmen. Es gehörte immer schon ein Stück Idealismus dazu, Esperanto zu lernen und zu pflegen.&lt;br /&gt;
Es gibt auch Desinformation bezüglich der Esperanto-SprecherInnen, von denen geglaubt wird, sie hielten Esperanto für ein Allheilmittel gegen Konflikte und Kriege; außerdem trifft man auf das von PublizistInnen manchmal ausgestreute Gerücht, Esperanto sei tot, Spekulationen über die Zukunft des Esperanto sind müßig. Es soll hervorgehoben werden, dass es Esperanto gibt, dass die Esperanto-Bewegung zahlenmäßig stabil ist, und dass Esperanto rege (wenn auch im Weltmaßstab begrenzte) Anwendung findet. Auch unter AnarchistInnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur u. Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benoît, P.; “Sprachwandel bei einer Plansprache am Beispiel des Esperanto”, Konstanz 1991&lt;br /&gt;
Blanke, D.; “Internationale Plansprachen, eine Einführung”, Berlin 1985&lt;br /&gt;
Eco, U.; “Die Suche nach der vollkommenen Sprache”, München 1994&lt;br /&gt;
Haupenthal R. (Hrsg.); “Plansprachen. Beiträge zur Interlinguistik”, Darmstadt 1976&lt;br /&gt;
Fritz-Hüser-Institut (Hrsg.); “Illustrierte Geschichte der Arbeiter-Esperanto-Bewegung”, Dortmund 1993&lt;br /&gt;
Janton, P.; “Einführung in die Esperantologie”, Hildesheim 1993&lt;br /&gt;
Kolbe, I.; “Zur Geschichte des Deutschen Arbeiter-Esperanto-Bundes in Leipzig”, (Westsachsen)”, Leipzig 1996&lt;br /&gt;
Lins, U.; “Die gefährliche Sprache”, Gerlingen 1988&lt;br /&gt;
Piron, C.; “Psychologische Reaktionen gegenüber dem Esperanto”, Wien 1992&lt;br /&gt;
Wells, J.C.; “Linguistische Aspekte der Plansprache Esperanto”, Saarbrücken 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere bibliographische Angaben sind von folgender Stelle erhältlich:==&lt;br /&gt;
Gesellschaft für Interlinguistik e.V.&lt;br /&gt;
Otto-Nagel-Str. 110&lt;br /&gt;
12683 Berlin&lt;br /&gt;
Tel.: 030 - 541 26 33, Fax: 030 - 545 67 42&lt;br /&gt;
http://www.interlinguistik-gil.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sammlung von Internetadressen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.interlinguistik-gil.de/internet.html#links&lt;br /&gt;
* '''Podcast''' von ''Radio Chiflado'' zu &amp;quot;Esperanto&amp;quot;[http://taibo.podspot.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehrbücher, Wörterbücher, Buchkataloge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E.-D. Krause; “Kompaktwörterbuch Esperanto, Esperanto/Deutsch – Deutsch/Esperanto”, Langenscheidt, Berlin 1995, ISBN 3-324-00607-4&lt;br /&gt;
H. Mayer; “ESPERANTO. Eine Einführung in die moderne Umgangssprache”, Wien 1993&lt;br /&gt;
Z. Tišljar, S. Štimec u.a.; “Esperanto, Lehrbuch der Internationalen Sprache/Lernolibro de la Intemacia Lingvo”, Maribor 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==EsperantoLand e.V.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiclefstr. 9&lt;br /&gt;
10551 Berlin&lt;br /&gt;
Tel. 030 - 685 58 31&lt;br /&gt;
http://www.EsperantoLand.de/de/libroj&lt;br /&gt;
libroj@esperantoland.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will Firth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Copyright}}&lt;br /&gt;
'''[[Portal Sachthemen|Lexikon der Anarchie: Sachthemen]]'''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=6087</id>
		<title>Portal DadA-Podcast</title>
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				<updated>2007-07-12T22:30:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Jetzt gibt's was für die Ohren! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Jetzt gibt's was für die Ohren!=&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Der '''DadA-Podcast''' ist eine Art Internetradio, das von dem Internetportal '''DadAWeb.de''' in Kooperation mit [http://taibo.podspot.de]'''Radio Chiflado''' u.a. Projekten betrieben wird. Im DadA-Podcast wird es Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie funktioniert der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
'''Podcast''' ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort Pod (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. [http://www.netzwelt.de/news/74887-freeware-itunesalternativen-vorgestellt.html Freeware-Programmen]) können die Sendungen des DadAPodcast &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Sendungen werden dann, sowie sie veröffentlicht sind, automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player)&lt;br /&gt;
übertragen. Die Sendungen können aber auch direkt auf dem PC abgespielt werden&lt;br /&gt;
(vorausgesetzt der PC verfügt über eine Soundkarte und angeschlossene PC-Lautsprecher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was bietet der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit Radio Chiflado und anderen Kooperationspartnern werden wir über den DadA-Podcast Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Philosophie, Kultur und&lt;br /&gt;
Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen sind dies Themenspecials (wie&lt;br /&gt;
die Sendungen von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von&lt;br /&gt;
Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Veranstaltungsmachern bietet der DadA-Podcast eine gute Möglichkeit ein&lt;br /&gt;
erweitertes, internationales Publikum über das Internet zu erreichen. Bitte schickt uns die&lt;br /&gt;
Mitschnitte Eurer Veranstaltungen (am besten im digitalen MP3-Format) und wir werden sie&lt;br /&gt;
dann über den DadA-Podcast weltweit zugänglich machen (nehmt am besten vorher per&lt;br /&gt;
[mailto:podcast@dadaweb.de eMail] Kontakt mit uns auf und wir schicken Euch dann detaillierte Tipps und Infos zum DadA-Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine/Eure Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]] &amp;amp; [[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktuelle Sendungen=&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Mehr Infos zur jeweiligen Sendung und zum Thema der Sendung finden sich auf speziellen Podcast-Seite, die durch Anklicken des Titel-Links und durch den &amp;quot;(... mehr)&amp;quot;-Link am Ende der Kurzbeschreibung aufgerufen werden kann. Durch Anklicken des Play-Buttons (di.i. die rechte Pfeiltaste) des integrierten Audio-Players [[Bild:Flashmp3 button.gif|40px]] kann die Sendung direkt über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Bei einer langsamen Internetverbindung kann es u.U. ein paar Sekunden dauern, bis der Podcast startet. ([[Hilfe_Podcast|... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Voltairine de Cleyre (Podcast)|Voltairine de Cleyre]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Voltairine de Cleyre (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Simone Weil (Podcast)|Simone Weil — &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934-36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Simone Weil (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Provos (Podcast)|Die Provos]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Provo-Zeitschrift.jpg|right|150px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Die Provos (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ethel MacDonald (Podcast)|Ethel MacDonald]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:MacDonald_Ethel_01.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
''„Ich ging nach Spanien – voller Hoffnungen und Träume. Es versprach die konkrete Utopie. Ich kehre zurück mit Schwermut, fast teilnahmslos durch die Tragödie, die ich gesehen habe.“''&lt;br /&gt;
Der Aufstand der Bergarbeiter in Oviedo (Asturien), an dem Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten teilnahmen, elektrisierte Ethel MacDonald, die bis dahin als anarchistische Aktivistin in Glasgow arbeitete. Der Militärputsch unter General Franco versetzte sie in rege Aktivitäten. Sie schrieb dagegen an, verteilte Flugblätter, rief zu Aktionen auf.&lt;br /&gt;
Als die CNT in Barcelona einen Englisch sprechenden Journalisten suchte, war Ethel erste Wahl. Ethel wurde die Stimme der anarchistischen Rundfunkstation in Barcelona. Rund um die Welt gingen nun übers Radio die Geschehnisse in Spanien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Ethel MacDonald (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Podcast]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=6086</id>
		<title>Portal DadA-Podcast</title>
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				<updated>2007-07-12T22:22:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Jetzt gibt's was für die Ohren! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Jetzt gibt's was für die Ohren!=&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Der '''DadA-Podcast''' ist eine Art Internetradio, das von dem Internetportal '''DadAWeb.de''' in Kooperation mit '''[http://taibo.podspot.de/]Radio Chiflado]''' u.a. Projekten betrieben wird. Im DadA-Podcast wird es Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie funktioniert der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
'''Podcast''' ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort Pod (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. [http://www.netzwelt.de/news/74887-freeware-itunesalternativen-vorgestellt.html Freeware-Programmen]) können die Sendungen des DadAPodcast &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Sendungen werden dann, sowie sie veröffentlicht sind, automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player)&lt;br /&gt;
übertragen. Die Sendungen können aber auch direkt auf dem PC abgespielt werden&lt;br /&gt;
(vorausgesetzt der PC verfügt über eine Soundkarte und angeschlossene PC-Lautsprecher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was bietet der DadA-Podcast?===&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit Radio Chiflado und anderen Kooperationspartnern werden wir über den DadA-Podcast Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Philosophie, Kultur und&lt;br /&gt;
Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen sind dies Themenspecials (wie&lt;br /&gt;
die Sendungen von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von&lt;br /&gt;
Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Veranstaltungsmachern bietet der DadA-Podcast eine gute Möglichkeit ein&lt;br /&gt;
erweitertes, internationales Publikum über das Internet zu erreichen. Bitte schickt uns die&lt;br /&gt;
Mitschnitte Eurer Veranstaltungen (am besten im digitalen MP3-Format) und wir werden sie&lt;br /&gt;
dann über den DadA-Podcast weltweit zugänglich machen (nehmt am besten vorher per&lt;br /&gt;
[mailto:podcast@dadaweb.de eMail] Kontakt mit uns auf und wir schicken Euch dann detaillierte Tipps und Infos zum DadA-Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine/Eure Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]] &amp;amp; [[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktuelle Sendungen=&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Mehr Infos zur jeweiligen Sendung und zum Thema der Sendung finden sich auf speziellen Podcast-Seite, die durch Anklicken des Titel-Links und durch den &amp;quot;(... mehr)&amp;quot;-Link am Ende der Kurzbeschreibung aufgerufen werden kann. Durch Anklicken des Play-Buttons (di.i. die rechte Pfeiltaste) des integrierten Audio-Players [[Bild:Flashmp3 button.gif|40px]] kann die Sendung direkt über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Bei einer langsamen Internetverbindung kann es u.U. ein paar Sekunden dauern, bis der Podcast startet. ([[Hilfe_Podcast|... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Voltairine de Cleyre (Podcast)|Voltairine de Cleyre]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Voltairine de Cleyre (Podcast)| ... mehr]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===[[Simone Weil (Podcast)|Simone Weil — &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934-36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Simone Weil (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Provos (Podcast)|Die Provos]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Provo-Zeitschrift.jpg|right|150px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Die Provos (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0; margin-top:5px; margin-right:5px; border:1px solid #68A; padding:0 1em 1em 1em; background-color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ethel MacDonald (Podcast)|Ethel MacDonald]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;flashmp3&amp;gt;http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3&amp;lt;/flashmp3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:MacDonald_Ethel_01.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
''„Ich ging nach Spanien – voller Hoffnungen und Träume. Es versprach die konkrete Utopie. Ich kehre zurück mit Schwermut, fast teilnahmslos durch die Tragödie, die ich gesehen habe.“''&lt;br /&gt;
Der Aufstand der Bergarbeiter in Oviedo (Asturien), an dem Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten teilnahmen, elektrisierte Ethel MacDonald, die bis dahin als anarchistische Aktivistin in Glasgow arbeitete. Der Militärputsch unter General Franco versetzte sie in rege Aktivitäten. Sie schrieb dagegen an, verteilte Flugblätter, rief zu Aktionen auf.&lt;br /&gt;
Als die CNT in Barcelona einen Englisch sprechenden Journalisten suchte, war Ethel erste Wahl. Ethel wurde die Stimme der anarchistischen Rundfunkstation in Barcelona. Rund um die Welt gingen nun übers Radio die Geschehnisse in Spanien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Ethel MacDonald (Podcast)| ... mehr]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Podcast]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Benutzer:Wilfried_H&amp;diff=5989</id>
		<title>Benutzer:Wilfried H</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Wilfried Hoog */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''&lt;br /&gt;
== Wilfried Hoog ==&lt;br /&gt;
'''(*19--, lebt z.Zt. in Koeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den letzten Jahren neben &amp;quot;Streetworking&amp;quot; und prekären Beschäftigungsverhältnissen   Mitarbeit bei der &amp;quot;'''von Unge'''&amp;quot;, später &amp;quot;'''kumm erus'''&amp;quot;, verschärftes Interesse und Arbeiten am Medium &amp;quot;Radio&amp;quot; ( anfangs &amp;quot;''Radio kumm erus''&amp;quot; im Bürgerfunk Koeln) z.z. anarchistisches Podcast &amp;quot;'''Radio Chiflado'''&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=5921</id>
		<title>Portal DadA-Podcast</title>
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				<updated>2007-07-07T10:18:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* [http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3 Ethel McDonald] */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Jetzt gibt's was für die Ohren!=&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|360px]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Podcast ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort '''Pod''' (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. Programmen) können die Podcasts &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Podcasts werden dann automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player) übertragen. Sie können aber auch direkt auf dem PC abgespielt werden (vorausgesetzt der PC verfügt über eine Soundkarte und angeschlossene PC-Lautsprecher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation mit '''[http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado]''' u.a. Projekten werden wir auf dieser Seite künftig Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen werden dies Themenspecials sein (wie die Podcasts von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]]''' und '''[[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Sendungen==&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Die Sendungen können durch Klicken auf den jeweiligen Titel-Link (als MP3-Datei) heruntergeladen und über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Bei einer langsamen Internetverbindung kann es ein paar Minuten dauern bis die MP3-Datei mit dem Podcast heruntergeladen ist.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3 Voltairine de Cleyre]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchismus ohne Adjektive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Datum: 05.06.2007 20:34 • Größe: 9,5 MB • By [http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Cleyre|Cleyre, Voltairine de]] von Stefan Blankertz, in: [[Lexikon der Anarchie|Lexikon der Anarchie (Onlineversion)]].&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3 Simone Weil — &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit teuflisch-schönen Grüssen an &amp;quot; Radio Vatikan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Datum: 24.05.2007 15:53 • Größe: 8 MB • By [http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934-36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte. An Simone Weil besticht ihr beständiger Versuch, als libertäre Intellektuelle jegliche persönliche Egozentrik zu vermeiden und konsequent ihr Leben in Einklang mit dem Leben der Armen, Flüchtlinge und ArbeiterInnen zu bringen — bis hin zur Selbstaufgabe und ohne Rücksicht auf ihre körperliche Verfassung und Gesundheit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lou Marin, in: &amp;quot;[http://www.trend.infopartisan.net/trd0499/t430499.html Die asketische Anarchistin. Zum 90. Geburtstag von Simone Weil (3.2.1909 — 24.8.1943)]&amp;quot;, Trend. Onlinezeitung, 04/99.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3 Die Provos]===&lt;br /&gt;
Provos und Kabouter - die Wiederentdeckung des Anarchismus in den 1960er Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Datum: 10.04.2007 19:50 • Größe: 5,8 MB • By [http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Provos witfiets plan.jpg|right|300px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. So heißt es in einem 1965 erschienenen Manifest: &amp;quot;Provo betrachtet den Anarchismus als die inspirierende Quelle des Aufstands. Provo will den traditionellen Anarchismus erneuern und unter der Jugend verbreiten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Provos|Provos]] von Markus Henning, in: [[Lexikon der Anarchie|Lexikon der Anarchie (Onlineversion)]].&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3 Ethel McDonald]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Radiostimme der spanischen Revolution&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Datum: 27.03.2007 23:17 • Größe: 7,4 MB • By [http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:MacDonald_Ethel.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich ging nach Spanien – voller Hoffnungen und Träume. Es versprach die konkrete Utopie.&lt;br /&gt;
Ich kehre zurück mit Schwermut, fast teilnahmslos durch die Tragödie, die ich gesehen habe“&lt;br /&gt;
Der Aufstand der Bergarbeiter in Oviedo (Asturien), an dem Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten teilnahmen, elektrisierte Ethel MacDonald, die bis dahin als anarchistische Aktivistin in Glasgow arbeitete. Der Militärputsch unter General Franco versetzte sie in rege Aktivitäten. Sie schrieb dagegen an, verteilte Flugblätter, rief zu Aktionen auf.&lt;br /&gt;
Als die CNT in Barcelona einen Englisch sprechenden Journalisten suchte, war Ethel erste Wahl. Dort wurden auch schnell ihre propagandistischen Fähigkeiten erkannt. Ethel wurde die Stimme der anarchistischen Rundfunkstation in Barcelona. Rund um die Welt gingen nun übers Radio die Geschehnisse in Spanien. Im Mai 1937 wurde auch sie verhaftet. Im Gefängnis schrieb sie Nachrichten für andere Gefangene und schmuggelte diese zusammen mit ihren Berichten in Lebensmitteldosen heraus. Nach ihrer Freilassung tauchte sie ab in den praktischen Widerstand und verhalf dank ihrer internationalen Kontakte vielen GenossInen zur Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erzählte sie in Paris und Amsterdam von der spanischen Revolution und rief zum Kampf gegen den Faschismus auf. In den letzten Jahren arbeitete sie wieder als Journalistin, aber auch als Druckerin und verteilte die Zeitungen auf den Strassen Glasgows.&lt;br /&gt;
Am 1.Dezember 1960 starb sie an Multiple Sklerose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: Rhona Hodgart, ''Ethel MacDonald: Glasgow Woman Anarchist''. ISBN 1873605285&lt;br /&gt;
*[http://www.brightcove.com/title.jsp?title=596410448]''An Anarchist Story''' (Film über Ethel McDonald)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=5920</id>
		<title>Portal DadA-Podcast</title>
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				<updated>2007-07-07T09:52:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* [http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3 Ethel McDonald] */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Jetzt gibt's was für die Ohren!=&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|360px]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Podcast ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort '''Pod''' (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. Programmen) können die Podcasts &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Podcasts werden dann automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player) übertragen. Sie können aber auch direkt auf dem PC abgespielt werden (vorausgesetzt der PC verfügt über eine Soundkarte und angeschlossene PC-Lautsprecher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation mit '''[http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado]''' u.a. Projekten werden wir auf dieser Seite künftig Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen werden dies Themenspecials sein (wie die Podcasts von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]]''' und '''[[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Sendungen==&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Die Sendungen können durch Klicken auf den jeweiligen Titel-Link (als MP3-Datei) heruntergeladen und über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Bei einer langsamen Internetverbindung kann es ein paar Minuten dauern bis die MP3-Datei mit dem Podcast heruntergeladen ist.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3 Voltairine de Cleyre]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchismus ohne Adjektive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Datum: 05.06.2007 20:34 • Größe: 9,5 MB • By [http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Cleyre|Cleyre, Voltairine de]] von Stefan Blankertz, in: [[Lexikon der Anarchie|Lexikon der Anarchie (Onlineversion)]].&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3 Simone Weil — &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit teuflisch-schönen Grüssen an &amp;quot; Radio Vatikan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Datum: 24.05.2007 15:53 • Größe: 8 MB • By [http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934-36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte. An Simone Weil besticht ihr beständiger Versuch, als libertäre Intellektuelle jegliche persönliche Egozentrik zu vermeiden und konsequent ihr Leben in Einklang mit dem Leben der Armen, Flüchtlinge und ArbeiterInnen zu bringen — bis hin zur Selbstaufgabe und ohne Rücksicht auf ihre körperliche Verfassung und Gesundheit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lou Marin, in: &amp;quot;[http://www.trend.infopartisan.net/trd0499/t430499.html Die asketische Anarchistin. Zum 90. Geburtstag von Simone Weil (3.2.1909 — 24.8.1943)]&amp;quot;, Trend. Onlinezeitung, 04/99.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3 Die Provos]===&lt;br /&gt;
Provos und Kabouter - die Wiederentdeckung des Anarchismus in den 1960er Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Datum: 10.04.2007 19:50 • Größe: 5,8 MB • By [http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Provos witfiets plan.jpg|right|300px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. So heißt es in einem 1965 erschienenen Manifest: &amp;quot;Provo betrachtet den Anarchismus als die inspirierende Quelle des Aufstands. Provo will den traditionellen Anarchismus erneuern und unter der Jugend verbreiten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Provos|Provos]] von Markus Henning, in: [[Lexikon der Anarchie|Lexikon der Anarchie (Onlineversion)]].&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Ethel%20McDonald.mp3 Ethel McDonald]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Radiostimme der spanischen Revolution&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Datum: 27.03.2007 23:17 • Größe: 7,4 MB • By [http://www.podster.de/view/5649# Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:MacDonald_Ethel.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich ging nach Spanien – voller Hoffnungen und Träume. Es versprach die konkrete Utopie.&lt;br /&gt;
Ich kehre zurück mit Schwermut, fast teilnahmslos durch die Tragödie, die ich gesehen habe“&lt;br /&gt;
Der Aufstand der Bergarbeiter in Oviedo (Asturien), an dem Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten teilnahmen, elektrisierte Ethel MacDonald, die bis dahin als anarchistische Aktivistin in Glasgow arbeitete. Der Militärputsch unter General Franco versetzte sie in rege Aktivitäten. Sie schrieb dagegen an, verteilte Flugblätter, rief zu Aktionen auf.&lt;br /&gt;
Als die CNT in Barcelona einen Englisch sprechenden Journalisten suchte, war Ethel erste Wahl. Dort wurden auch schnell ihre propagandistischen Fähigkeiten erkannt. Ethel wurde die Stimme der anarchistischen Rundfunkstation in Barcelona. Rund um die Welt gingen nun übers Radio die Geschehnisse in Spanien. Im Mai 1937 wurde auch sie verhaftet. Im Gefängnis schrieb sie Nachrichten für andere Gefangene und schmuggelte diese zusammen mit ihren Berichten in Lebensmitteldosen heraus. Nach ihrer Freilassung tauchte sie ab in den praktischen Widerstand und verhalf dank ihrer internationalen Kontakte vielen GenossInen zur Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erzählte sie in Paris und Amsterdam von der spanischen Revolution und rief zum Kampf gegen den Faschismus auf. In den letzten Jahren arbeitete sie wieder als Journalistin, aber auch als Druckerin und verteilte die Zeitungen auf den Strassen Glasgows.&lt;br /&gt;
Am 1.Dezember 1960 starb sie an Multiple Sklerose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: Rhona Hodgart, ''Ethel MacDonald: Glasgow Woman Anarchist''. ISBN 1873605285&lt;br /&gt;
*[http://www.brightcove.com/title.jsp?title=596410448]'''An Anarchist Story''' (Film über Ethel McDonald)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

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		<title>Benutzer:Wilfried H</title>
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				<updated>2007-07-06T06:53:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''&lt;br /&gt;
== Wilfried Hoog ==&lt;br /&gt;
'''(*1951, lebt z.Zt. in Koeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den letzten Jahren neben &amp;quot;Streetworking&amp;quot; und prekären Beschäftigungsverhältnissen   Mitarbeit bei der &amp;quot;'''von Unge'''&amp;quot;, später &amp;quot;'''kumm erus'''&amp;quot;, verschärftes Interesse und Arbeiten am Medium &amp;quot;Radio&amp;quot; ( anfangs &amp;quot;''Radio kumm erus''&amp;quot; im Bürgerfunk Koeln) z.z. anarchistisches Podcast &amp;quot;'''Radio Chiflado'''&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

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		<title>Portal DadA-Podcast</title>
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				<updated>2007-07-02T23:23:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Jetzt gibt's was für die Ohren! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Jetzt gibt's was für die Ohren!==&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|360px]]&lt;br /&gt;
'''ENTWURF für die Portalseite des DadA-Podcast'''&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Podcast ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort '''Pod''' (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad-'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. Programmen) können dieses Podcasts &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Podcasts werden dann automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation mit '''Radio Chiflado'''[[http://www.podster.de/view/5649#]] werden wir auf dieser Seite künftig Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen werden dies Themenspecials sein (wie die Podcasts von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]]''' und '''[[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Podcasts (Demo)==&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Die Podcasts können durch Klicken auf den jeweiligen Titel-Link (als MP3-Datei) heruntergeladen und über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Es kann schon ein paar Minuten dauern bis die MP3-Datei heruntergeladen ist.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3 Voltairine de Cleyre]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchismus ohne Adjektive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(05.06.07, 20:34:00 by [http://chiflado.podspot.de/ Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Cleyre|Cleyre, Voltairine de]] von Stefan Blankertz, in: [[Lexikon der Anarchie|Lexikon der Anarchie (Onlineversion)]].&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3 Simone Weil - &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit teuflisch-schönen Grüssen an &amp;quot; Radio Vatikan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(24.05.07, 15:53:26 by [http://chiflado.podspot.de/ Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934- 36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte. An Simone Weil besticht ihr beständiger Versuch, als libertäre Intellektuelle jegliche persönliche Egozentrik zu vermeiden und konsequent ihr Leben in Einklang mit dem Leben der Armen, Flüchtlinge und ArbeiterInnen zu bringen — bis hin zur Selbstaufgabe und ohne Rücksicht auf ihre körperliche Verfassung und Gesundheit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lou Marin, in: &amp;quot;[http://www.trend.infopartisan.net/trd0499/t430499.html Die asketische Anarchistin. Zum 90. Geburtstag von Simone Weil (3.2.1909 -- 24.8.1943)]&amp;quot;, Trend. Onlinezeitung, 04/99.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3 Die Provos]===&lt;br /&gt;
Provos und Kabouter - die Wiederentdeckung des Anarchismus in den 1960er Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(10.04.07, 19:50:59, by [http://chiflado.podspot.de/ Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Provos witfiets plan.jpg|right|300px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. So heißt es in einem 1965 erschienenen Manifest: &amp;quot;Provo betrachtet den Anarchismus als die inspirierende Quelle des Aufstands. Provo will den traditionellen Anarchismus erneuern und unter der Jugend verbreiten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Provos|Provos]] von Markus Henning, in: [[Lexikon der Anarchie|Lexikon der Anarchie (Onlineversion)]].&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

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		<id>http://dadaweb.de/index.php?title=Portal_DadA-Podcast&amp;diff=5817</id>
		<title>Portal DadA-Podcast</title>
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				<updated>2007-07-02T23:20:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried H: /* Jetzt gibt's was für die Ohren! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Jetzt gibt's was für die Ohren!==&lt;br /&gt;
[[Bild:DadaPodcast.jpg|right|360px]]&lt;br /&gt;
'''ENTWURF für die Portalseite des DadA-Podcast'''&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
Podcast ist Internet zum Hören. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort '''Pod''' (abgeleitet von dem Apple i'''Pod''', für den dieses Medium ursprünglich entwickelt wurde) und der zweiten Silbe von &amp;quot;Broad-'''cast'''&amp;quot;, was der englische Begriff für &amp;quot;Ausstrahlung&amp;quot; im Sinne von Rundfunk-Ausstrahlung ist. Mit einer geeigneten Software (wie z.B. iTunes u.a. Programmen) können dieses Podcasts &amp;quot;abonniert&amp;quot; werden. Neue Podcasts werden dann automatisch (eben im Abo) auf den PC des Users und von dort auf das externe Abspielgerät (z.B, einen MP3-Player) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation mit '''[[http://www.podster.de/view/5649#]]''' werden wir auf dieser Seite künftig Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Kultur und Geschichte der libertären Bewegungen anbieten. Zum einen werden dies Themenspecials sein (wie die Podcasts von Radio Chiflado), zum anderen wird es auch Mitschnitte von Veranstaltungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir freuen uns über Deine Unterstützung beim Aufbau des DadA-Podcast !'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Benutzer:Wilfried_H|Wilfried]]''' und '''[[Benutzer:Jochen_S|Jochen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Podcasts (Demo)==&lt;br /&gt;
'''Achtung''': Die Podcasts können durch Klicken auf den jeweiligen Titel-Link (als MP3-Datei) heruntergeladen und über den PC abgespielt werden. Zuvor muss natürlich der Lautsprecher am PC angeschaltet werden. Bitte etwas Geduld: Es kann schon ein paar Minuten dauern bis die MP3-Datei heruntergeladen ist.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Voltairine+de+Cleyre.mp3 Voltairine de Cleyre]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchismus ohne Adjektive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(05.06.07, 20:34:00 by [http://chiflado.podspot.de/ Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Cleyre Voltairine de.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Anarchistin Voltairine de Cleyre (1862-1912) steht bis heute im &amp;quot;Schatten&amp;quot; von Emma Goldman. Max Nettlau allerdings bemerkte, Cleyres Konzeption der anarchistischen Idee sei in ihrer Toleranz, Breite und Klarheit sonst nur von Elisée Reclus erreicht worden. Damit stellte er die zentrale Bedeutung ihres &amp;quot;Anarchismus ohne Adjektive&amp;quot; heraus. Obwohl schon andere vor ihr versucht hatten, die Auseinandersetzungen über die ökonomische Struktur der Anarchie — Individualismus, Mutualismus, Kollektivismus oder Kommunismus — als &amp;quot;zweitrangig&amp;quot; hinter dem gemeinsamen Ziel der Abschaffung des Staates auszuweisen, hat erst Cleyre die geniale Formulierung gefunden, die dem anarchistischen Prinzip selbst entspringt: Konsequente Anarchisten können überhaupt keine verbindliche Aussage über die Lebensform der Freiheit treffen, sondern nur Vorschläge machen und Anregungen geben. Den Wünschen und der Kreativität der handelnden Menschen gibt die Anarchie freie Entfaltungsmöglichkeiten für Experimente, in denen sich herausstellen wird, welche Lebensformen praktikabel und befriedigend sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Cleyre|Cleyre, Voltairine de]] von Stefan Blankertz, in: [[Lexikon der Anarchie|Lexikon der Anarchie (Onlineversion)]].&lt;br /&gt;
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===[http://taibo.podspot.de/files/Simone+Weil.mp3 Simone Weil - &amp;quot;Anarchistin&amp;quot;?]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit teuflisch-schönen Grüssen an &amp;quot; Radio Vatikan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(24.05.07, 15:53:26 by [http://chiflado.podspot.de/ Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weil_Simone.jpg|right|150px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Simone Weil gehört für mich sicher zu den faszinierendsten, aber auch mysteriösesten Frauen in der anarchistisch-pazifistischen Bewegung. 1909 innerhalb einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris geboren, völlig areligiös erzogen, wurde sie Lehrerin in der Provinz (Le Puy / Haute Loire), gewann dort zu Beginn der dreißiger Jahre Anschluß an die libertäre ArbeiterInnenbewegung, arbeitete als Intellektuelle trotz ihrer kranken körperlichen Verfassung (immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen) 1934- 36 in Industriefabriken, beteiligte sich im August und September 1936 an der spanischen Revolution (wo sie sich beim Kochen durch siedendes Öl verbrannte), wandte sich nach früher Beteiligung bei der französischen Résistance und zweimaliger Verhaftung durch die Deutschen im britischen Exil mystisch-christlichen Gedanken zu und wollte aber kurz vor ihrem Tod 1943 wieder nach Frankreich zurück, um erneute für die Résistance zu kämpfen, was ihr de Gaulle aufgrund ihrer Krankheit nicht erlaubte. An Simone Weil besticht ihr beständiger Versuch, als libertäre Intellektuelle jegliche persönliche Egozentrik zu vermeiden und konsequent ihr Leben in Einklang mit dem Leben der Armen, Flüchtlinge und ArbeiterInnen zu bringen — bis hin zur Selbstaufgabe und ohne Rücksicht auf ihre körperliche Verfassung und Gesundheit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lou Marin, in: &amp;quot;[http://www.trend.infopartisan.net/trd0499/t430499.html Die asketische Anarchistin. Zum 90. Geburtstag von Simone Weil (3.2.1909 -- 24.8.1943)]&amp;quot;, Trend. Onlinezeitung, 04/99.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[http://taibo.podspot.de/files/Die+Provos.mp3 Die Provos]===&lt;br /&gt;
Provos und Kabouter - die Wiederentdeckung des Anarchismus in den 1960er Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(10.04.07, 19:50:59, by [http://chiflado.podspot.de/ Radio Chiflado])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Provos witfiets plan.jpg|right|300px|]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Provos entstand während der 1960er Jahre in den Niederlanden. Sie war Bestandteil der allgemeinen antiautoritären Jugendrevolte, die sich — zunächst ausgehend von den USA — seit dem Ende der 1950er Jahre in einer ungeheuren sozio-kulturellen Vielfalt in allen westlichen und z. T. auch in den östlichen Industrienationen ausgebreitet hatte. Innerhalb der so entstandenen jugendlichen Subkultur, die ein breites Spektrum von diffusen Protesthaltungen bis hin zu bewussten gegenkulturellen Emanzipationsbewegungen umfasste, nahmen die Provos eine Sonderstellung ein: Nicht nur, dass sie — wie etwa die us-amerikanischen &amp;quot;Yippies&amp;quot; — die &amp;quot;reine&amp;quot; individuelle Selbstbefreiung der eher unpolitischen Strömungen (z. B. &amp;quot;Gammler&amp;quot; und &amp;quot;Hippies&amp;quot;) mit dem bewussten Kampf um soziale Befreiung verbanden. Darüber hinaus beriefen sie sich auch entschieden und eindeutig auf einen aktualisierten Anarchismus. So heißt es in einem 1965 erschienenen Manifest: &amp;quot;Provo betrachtet den Anarchismus als die inspirierende Quelle des Aufstands. Provo will den traditionellen Anarchismus erneuern und unter der Jugend verbreiten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Provos|Provos]] von Markus Henning, in: [[Lexikon der Anarchie|Lexikon der Anarchie (Onlineversion)]].&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried H</name></author>	</entry>

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