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Espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 2 (Dezember 2020): Unterschied zwischen den Versionen

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* '''[[._._._Corona_-_Von_nun_an_Taiwan_folgen!_Von_Roel_van_Duijn|. . . Corona - Von nun an Taiwan folgen!]]''' Von '''Roel van Duijn'''  
 
* '''[[._._._Corona_-_Von_nun_an_Taiwan_folgen!_Von_Roel_van_Duijn|. . . Corona - Von nun an Taiwan folgen!]]''' Von '''Roel van Duijn'''  
 
* '''[[Thomas Swann: Die anarchistische Kybernetik der Gegenseitigen Hilfe|Die anarchistische Kybernetik der Gegenseitigen Hilfe. Selbstorganisation in und nach der Coronavirus-Krise]]'''. Von '''Thomas Swann'''
 
* '''[[Thomas Swann: Die anarchistische Kybernetik der Gegenseitigen Hilfe|Die anarchistische Kybernetik der Gegenseitigen Hilfe. Selbstorganisation in und nach der Coronavirus-Krise]]'''. Von '''Thomas Swann'''
* '''Jochen Schmück''': '''Die Coronakrise und die Anarchie'''. Eine Auseinandersetzung mit den Reaktionen des internationalen Anarchismus auf die Coronakrise.
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* '''Jochen Schmück''': '''Pandemie oder Anarchie'''. Eine Auseinandersetzung mit den Reaktionen des internationalen Anarchismus auf die Coronakrise.
 
* '''Was wir in Zukunft alles dürfen'''. Von '''P. M.'''
 
* '''Was wir in Zukunft alles dürfen'''. Von '''P. M.'''
 
* '''Gerhard Senft''': Ein Beitrag zum Spannungsfeld "Globales und lokales Wirtschaften".  
 
* '''Gerhard Senft''': Ein Beitrag zum Spannungsfeld "Globales und lokales Wirtschaften".  

Version vom 4. August 2020, 10:38 Uhr

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Cover: Espero 02 Cover gelb preview.jpg
Titel: espero
Untertitel: Libertäre Zeitschrift. CORONA-Special
Editoriales: Neue Folge. Herausgegeben von Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück.
Verlag: Libertad Verlag
Erscheinungsort: Potsdam
Erscheinungsjahr und -monat: Januar 2021
Ausgabe: Nr. 2
Umfang, Aufmachung: ca. 164 Seiten, eZine (PDF).
ISSN (Online): 2700-1598
Preis: 0,00 EUR
Download: kann ab Mitte Dezember 2020 hier als eZine im PDF-Format heruntergeladen werden]

Vorschau

(Siehe auch die ausführliche Beschreibung in unserem "Call for Papers" zu dem CORONA-Special)

Ab Ende Februar 2020 begann sich die Coronavirus-Pandemie aus Asien kommend rasch in Europa zu verbreiten. Erst in Italien, dann bald auch in Deutschland und in anderen Staaten Europas schnellte die Zahl der Infizierten sowie die der an Covid-19 Erkrankten und Verstorbenen dramatisch in die Höhe.

Seither wird von den Regierenden, denen die Kontrolle über das Geschehen zu entgleiten droht, immer wieder die ANARCHIE beschworen, das Schreckgespenst des Zusammenbruchs der bestehenden staatlichen Ordnung, das seit der Französischen Revolution von den Herrschenden jeglicher Couleur immer wieder in Zeiten der politischen Krise bemüht wurde. Als Libertäre hätten wir ja gar nichts gegen die Anarchie, wenn damit – so wie wir sie verstehen – eine gesellschaftliche Ordnung ohne Herrschaft, also ein freiheitliches und solidarisches Gemeinwesen gemeint wäre. Aber das war es sicherlich nicht, an was die Expertengruppe des Innenministeriums mit ihrer Beschwörung der Anarchie gedacht hatte.

Zweifellos wird die Corona-Krise zu gravierenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Veränderungen auf der gesamten Welt führen, so wie sie die meisten von uns noch nicht erlebt haben. Und diese Krise stellt ebenso wie die parallel dazu stattfindende globale Klimakrise nicht nur die herrschende Politik und die bestehenden Wirtschaftssysteme auf den Prüfstand, sondern auch wir Libertäre werden mit unseren Ideen und Konzepten durch sie in Frage gestellt. Was können die Anarchist*innen dieser Welt zur Lösung dieser Krise und ihrer Folgen Konstruktives beitragen? Das ist die Frage, die sich uns Libertären heute stellt, und tatsächlich gibt es in der internationalen libertären Bewegung zurzeit eine rege Diskussion darüber, welche Antworten der zeitgenössische Anarchismus auf die durch die Corona-Krise hervorgerufenen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Fragen geben kann.

Als libertäre Zeitschrift wollen wir uns an diesem Diskurs über anarchistische Antworten auf die Corona-Krise beteiligen. Wir werden deshalb Nr. 2 der halbjährlich erscheinenden „espero“ als ein Themenspecial herausbringen, das unter dem Titel „Die Corona-Krise und die Anarchie“ erscheinen wird. Für dieses Themenspecial sind wir an Beiträgen libertärer Autor*innen insbesondere zu den folgenden Fragen interessiert:

  1. Wie erlebe ich als Anarchist*in bzw. als Libertäre/r ganz persönlich die Corona-Krise und die durch sie bewirkten gesellschaftlichen Veränderungen?
  2. Welche libertären Alternativen gibt es zu den staatlichen Maßnahmen, die von den Regierungen zur Bekämpfung der Corona-Krise eingeführt wurden?
  3. Welche Gefahren, aber auch welche Chancen sehe ich als Libertäre/r in den durch die Corona-Krise in Gang gesetzten sozialen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen?

Natürlich sind wir auch offen für Beiträge zu anderen Fragestellungen und Themen, solange sie sich dem Kernthema des Specials „Die Corona-Krise und die Anarchie“ zuordnen lassen. Dies können auch Beiträge sein, die sich in literarischer oder lyrischer Form mit dem Thema auseinandersetzen. Und um dem globalen Charakter der Corona-Krise gerecht zu werden, laden wir auch internationale libertäre Autor*innen zur Mitarbeit an unserem Themenspecial ein. Zusagen für Beträge bzw. sogar schon die Beiträge selbst haben wir bereits von Noam Chomsky, Roel van Duijn und P.M. erhalten.

Wenn Du also Lust hast, für das „Corona-Special“ der Zeitschrift „espero“ einen Beitrag zu verfassen, dann möchten wir Dich bitten, uns baldmöglichst Bescheid zu geben. Bitte schicke uns Deinen Vorschlag für Deinen Beitrag, aber auch Deine Fragen, die Du evtl. zu unserem Themenspecial hast, bis zum 30. August 2020 per E-Mail an die folgende Redaktionsadresse: kontakt@edition-espero.de.

Wir freuen uns, von Dir zu hören bzw. zu lesen.
Bleib gesund und frohen Mutes!

Jochen Schmück für das Redaktionsteam

INHALT

Editorial

Aufsätze, Artikel und Interviews



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