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Ein Jahr später erschien bereits die erste LP Warum geht es mir so dreckig?. Die A-Seite sind Liveaufnahmen – u.a. von „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ und Bertold Brechts „Einheitsfront“, während die B-Seite auf Studioaufnahmen zurückgeht. Auf der B-Seite findet sich u.a. „Sklavenhändler“, ein klassenkämpferischer Song im Sinne des eigenen politischen Anspruchs.
 
Ein Jahr später erschien bereits die erste LP Warum geht es mir so dreckig?. Die A-Seite sind Liveaufnahmen – u.a. von „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ und Bertold Brechts „Einheitsfront“, während die B-Seite auf Studioaufnahmen zurückgeht. Auf der B-Seite findet sich u.a. „Sklavenhändler“, ein klassenkämpferischer Song im Sinne des eigenen politischen Anspruchs.
  
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Das zweite Album erschien 1972 als Doppel-LP und trug den Titel: Keine Macht für Niemand!. Der Titel war einer Headline der anarchistischen Zeitschrift Germania [[[http://ur.dadaweb.de/dada-p/P0000311.shtml|Germania im Dadaweb]]] entnommen.
 
Das zweite Album erschien 1972 als Doppel-LP und trug den Titel: Keine Macht für Niemand!. Der Titel war einer Headline der anarchistischen Zeitschrift Germania [[[http://ur.dadaweb.de/dada-p/P0000311.shtml|Germania im Dadaweb]]] entnommen.

Aktuelle Version vom 30. August 2020, 10:42 Uhr

Lexikon der Anarchie: Personen


Ton Steine Scherben (TSS) waren eine libertäre, deutschsprachige Agitrock-Band zwischen 1970 und 1985. Sie gelten als Protopunkband und wurden in Bezug auf ihre Bedeutung für die linke / linksradikale Bewegung auch mit der Detroiter Combo MC5 verglichen. Selber titulierten TSS ihren Stil als Agitrock. Diese Bezeichnung entstand in Anlehnung an die Musikbezeichnung Acid Rock [= Psychadelic Rock] und das kommunistische Konzept von Agitprop (Agitation-Propaganda), dem sie sich verpflichtet fühlten.

Vorläufer

Die Band Ton Steine Scherben entstand aus der von Ralph Moebius (= Rio Reiser) und seinem Bruder Peter initiierten Theatergruppe Hoffmanns Comic Teater (HCT), aus dem später das Lehrlingstheater Rote Steine hervorging. Beide Theaterprojekte verstanden sich in der Tradition des Arbeitertheaters und fokussierten auf die Agitation von Lehrlingen und Jungarbeiter*innen. Für das Programm dieser geschriebene Songs wie z.B. "Macht kaputt, was euch kaputt macht" gingen später in das Repertoire von Ton Steine Scherben über.

Zu den Themen der Theatergruppe HCT gehörten neben zeitgenössischen Klassenkämpfen auch der Aufstand im Ruhrgebiet, den sie in ihrem Stück "Märzstürme" verarbeiteten.

In seiner Autobiographie König von Deutschland erklärte Rio Reiser den Ursprung des Namens jenes Projekts:

„‘Hoffmann‘, weil da der Begriff Hoffnung drin steckte und weil es ein deutscher Name war, der an E. T. A. Hoffmann, an Hoffmannstrophen, Hoffmanns Wäschestärke und vor allen an Dr. Hoffmann, den Erfinder des ‚Struwelpeter‘ erinnerte. ‚Comic‘, weil es sich auf Komik und Commedia dell‘arte und auf die Comic-Heftchen bezog. Und ‚Teater‘ ohne ‚h‘ war eine Reverenz an die Nürnberger Theater-Experimente; dort lagen die Wurzeln. Außerdem sollte der Name ‚Hoffmanns Comic Teater‘ die Assoziationen an Zirkus, Jahrmarkt und Schausteller hervorrufen und nicht an verbeamtete Schauspieler-Stadt-Theater.“ (Rio Reiser: König von Deutschland, Köln 1997, S. 126).

R. P. S. Lanrue und Rio Reiser, die für die Kompositionen von TSS massgeblich verantwortlich waren, spielten bereits vor der Entstehung von TSS in einer anderen Band namens De Galaxis zusammen.

Ton Steine Scherben

Im Jahr 1970 gründeten R.P.S. Lanrue, Kai Sichtermann, Wolfgang Seidel und Rio Reiser in Berlin eine Band. Sie nahmen kurz darauf eine Single mit den beiden Songs „Wir streiken!“ und „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“ auf. Hierfür brauchte die Band auch einen passenden Namen. Die Wahl fiel auf VEB Ton Steine Scherben. In der Biographie "Keine Macht für Niemand. Die Geschichte der Ton Steine Scherben" erinnern sich die Autoren Kai Sichtermann, Jens Johler und Christian Stahl diesbezüglich: „Der Name, der als einziger noch auf der Liste steht, lautet: VEB TON STEINE SCHERBEN. Der Vorschlag stammt von ihm selbst, von Rio. Der Name klingt sozialistisch, zumindest gewerkschaftlich. Er erinnert an die Industrie-Gewerkschaft BAU STEINE ERDEN – aber auch an die volkseigenen Betriebe drüben in der DDR, für welche die Abkürzung VEB. Er enthält allerdings auch einen geheimen Gruß an die Band, die für alle das große Vorbild ist: die ROLLING STONES.“ (Kai Sichtermann / Jens Johler / Christian Stahl: Keine Macht für Niemand. Die Geschichte der Ton Steine Scherben, Berlin 2003, S. 14). In Interviews antwortete Rio Reiser hingegen auf Fragen nach der Herkunft des Namens mit der Gegenfrage - „Was fand Heinrich Schliemann in Troja?“.

Von Anfang an waren die Scherben eine große Familie, die auch in einer gemeinsamen Kommune wohnten - anfangs in der Oranienstraße (Berlin), später am Tempelhofer Ufer (Berlin) und schließlich in Fresenhagen (Schleswig Holstein) auf einem ehemaligen Bauernhof. Das Kommuneleben, welches sie bereits in Berlin lebten, war kennzeichnend für die Band und bot gleichzeitig die Grundlage für viele interne Konflikte.

Ein Jahr später erschien bereits die erste LP Warum geht es mir so dreckig?. Die A-Seite sind Liveaufnahmen – u.a. von „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ und Bertold Brechts „Einheitsfront“, während die B-Seite auf Studioaufnahmen zurückgeht. Auf der B-Seite findet sich u.a. „Sklavenhändler“, ein klassenkämpferischer Song im Sinne des eigenen politischen Anspruchs.

Graffiti in Berlin

Das zweite Album erschien 1972 als Doppel-LP und trug den Titel: Keine Macht für Niemand!. Der Titel war einer Headline der anarchistischen Zeitschrift Germania [[im Dadaweb]] entnommen.

Es ist das wichtigste Album der Band – und das am meisten verkaufte. Die großen Hymnen neben dem titelgebenden Song der Band wie „Menschenjäger“, „Rauchhaussong“ und „Die letzte Schlacht gewinnen wir“ finden sich auf dieser LP. Es sind wie schon „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ Demonstrationshymnen und Vorlagen für Slogans geworden.

Ralf Schlüter schrieb in der Musikzeitschrift Zounds: „Keine Macht für Niemand brachte das Unmögliche auf den Punkt: Für den Besetzer und den Sponti, den Marxisten und den Anarchisten. Keine deutsche Platte erreichte diese Energie und Kraft.“ (Zitiert nach: Kai Sichtermann / Jens Johler / Christian Stahl: Keine Macht für Niemand. Die Geschichte der Ton Steine Scherben, Berlin 2003, S. 123).

Hartmut El-Kurdi bemerkte über das Album in ähnlicher Weise in "Schwarzrote Perlen der Popmusik": „Die LP sorgte im linken Lager, trotz der heftigen, stante pede folgenden Kritik einiger ideologisch geschulter Köpfe, für revolutionäres Bauchkribbeln und rhythmisches Gliederschlenkern. Die Scherben kamen an. Sie gaben der theorielastigen linken Bewegung das, was ihr offensichtlich fehlte: Herzblut!“ (Hartmut El Kurdi: Schwarzrote Pop-Perlen, Hannover 2001, S. 12).

Bis zur Veröffentlichung des Doppelalbums Wenn die Nacht am tiefsten... vergingen weitere zwei Jahre. Der Titel ist ein bekanntes Mao Tse-Tung-Zitat - „Wenn die Nacht am tiefsten, ist der Tag am nächsten.“ Ob sich die Band der Herkunft des Zitats bewusst war, ist unklar. Weder in den Erinnerungen Rio Reisers noch der von seinen Bandkollegen findet sich ein Hinweis darauf, obwohl Mao von Rio in seiner Autobiographie namentlich genannt wird. Auf diesem Album wurde die Ballade „Halt dich an deiner Liebe fest“ veröffentlicht. Es ist ein gutes Beispiel für die romantische Seite. Rio Reiser hat vielleicht die schönsten Liebeslieder ohne allzuviel Kitsch verfasst. Weiterhin wurde mit „Nimm den Hammer“ eine Art Coverversion des Songs „Take the Hammer“, einem klassischen Skiffle-Song, veröffentlicht.

Ein Jahr darauf machten sich die Scherben in der linken Szene unbeliebt, weil sie – unter dem Pseudonym Captain Hammer – im Sommer 1976 beim Wahlkampf der SPD auftraten. Später – im Jahr 1984 – traten sie dann im Wahlkampf für die Grünen an. Ihre Managerin war damals Claudia Roth. Für eine Anarchoband an sich ein Unding. Passender Weise gehörte der stirneranisch anmutende Titel „Ich will ich sein“ zur Playlist beim erstgenannten Wahlkampfauftritt. Rios Solohit „König von Deutschland“ wurde später noch in einem Wahlwerbespot der PDS verwendet.

Das vierte Album IV (Die Schwarze) – wiederum ein Doppelalbum – erschien 1981. Das besondere an diesem Album war, dass bis auf den Song „Morgenlicht“, alle Songs von Tarotkarten inspiriert waren. So entstand z.B. der Song „Jenseits von Eden“ inspiriert durch die Karte „Das Rad des Schicksals“. Die Verwendung des biblischen Namens „Eden“ verwundert nicht weiter, wenn man bedenkt, dass sich Rio rückblickend an seine Kindheit und Jugend als sehr religiösen Menschen beschreibt. Für den Songtitel „Der Fremde aus Indien“ griff Rio auf einen Romantitel seines Lieblingsautors Karl May zurück. Er war selber Mitglied der Karl May-Gesellschaft.

Im Jahr 1983 erschien mit Scherben das fünfte Album der Band. Bei diesem Album war u.a. Claudia Roth (Grüne / Bündnis 90, MdB) beteiligt. Wie schon bei den Alben zuvor findet sich ein von Karl May inspirierter Song: „Ardistan“.

In dieser Zeit beginnt Rio mit seinen ersten Soloauftritten. Bereits 1984 erscheint die Solosingle von ihm – Dr. Sommer. Ein legendärer Auftritt der Scherben fand im Oktober 1988 in der Ostberliner Werner-Seelenbinder-Halle statt. Im DDR-Fernsehen wurde nur eine gekürzte Fassung des Konzerts gesendet. Von den Kürzungen betroffen war u.a. der Titel Der Traum ist aus, bei dem das Ostberliner Publikum laut die Zeile „Dieses Land ist es nicht!“ bejubelte. Beim DDR-Label Amiga erschien dann auch eine vier Songs umfassende Single unter dem Titel „Junimond“. Anlässlich dessen erschien auch in der ostdeutschen Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus ein (kurzes) Interview mit Rio Reiser. Als Beilage gab es auch zwei Rio Reiser-Poster.

Als letztes Album erschien im Jahr der Bandauflösung Ton Steine Scherben in Berlin 1984. Dieses Livealbum beinhaltet u.a. die Songs „Feierabend“, „Shit-Hit“ und „Keine Macht für Niemand“.

Im Jahr 1985 löste sich die Band endgültig auf.

Nebenprojekte, Solokarrieren

Rio Reiser schrieb auch mehrere Lieder für die libertäre, schwule Kabarett-Gruppe "Brühwarm", welche ihren Niederschlag auf den beiden Alben "Mannstoll" (1977) und "Entartet!" (1979) fanden, sowie für das Theaterprojekt Rote Rübe. Weiterhin arbeiteten die Scherben an zwei Hörspielen mit - "Martha, die letzte Wandertaube" (1974) und "Teufel hast du Wind" (1976).

Frauen aus der Scherben-Familie gründeten die Frauenrockband Carambolage, deren beiden Alben - "Carambolage" (1980) und "Eilzustellung - Exprès" (1982) - wie auch die Scherben-Platten - beim David Volksmund-Label erschienen.

Grab von Rio Reiser in Berlin

Nach der Auflösung von Ton Steine Scherben machte Rio Reiser noch eine Solokarriere. Mit seinem häufig gecoverten Song "König von Deutschland" kam er sogar in die Hitparade. Daneben nahm er auch seine Tätigkeit als Schauspieler wieder auf, nachdem er bereits in dem Film "Johnny West" (BRD 1977) einen Rockstar gespielt hatte, und spielte u.a. in der Münchener Tatortfolge "Eiszeit im Herzen" (BRD 1995) einen alternden Hausbesetzer.

Nach der Auflösung formierten sich 1995 ehemalige Mitglieder der Scherben-Familie zu "Neues Glas aus alten Scherben", ursprünglich einer reinen TSS-Coverband. Teile der Scherben-Familie fanden sich 2014 wieder zusammen und machen seitdem als Band weiter.

Kai Sichtermann und Funky K. Götzner von den Scherben haben seit 2015 wieder ein gemeinsames Bandprojekt jenseits der Scherben.

Bedeutung im libertären Kontext

Für die libertäre Szene(n) ist die Bedeutung der Scherben kaum zu unterschätzen. Ihre Musik spiegelt Wut und Hoffnung wieder, wie es kaum eine andere Band vor oder nach ihnen geschafft hat. Rio und die Familie haben uns einen Soundtrack für den Kampf geschaffen, der die Jahrzehnte überlebt hat. Lieder wie sind regelrechte Hymnen der neoanarchistischen Bewegung. In der Rezeption ihrer sozialkritischen Texte schieden sich innerhalb des linken Spektrums damals schon die Geister. In der Sozialistischen Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft heißt es in der Rezension von Frank Rainer Scheck in Bezug auf „Zerstörung der Produkte oder Zerstörung der Produktionsverhältnisse“, einer Auseinandersetzung mit „Macht kaputt,was euch kaputt macht“: „Dieser Kritikpunkt hängt mit der Kritik des anarchistisches Arbeitshasses eng zusammen. Der Hass gegen die kapitalistischen waren ist der Hass der wild zappelnden kleinbürgerlichen Intelligenz, die vom Monopolkapital am Kragen gepackt und aus ihrer privilegierten Beschaulichkeit gerichtet wird.“ (Frank Rainer Scheck: „Ton, Steine, Scherben“, in: Sozialistische Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft, Nr. 10 / 1972, S. 78-83; hier: S. 79).

Sie ebneten aber auch vielen Punkbands - wie z.B. der legendären Hamburger Band Slime den Weg. Die Bedeutung für die Punkszene zeigt sich aber auch in dem Sampler "Viva l'anarchia!", der anläßlich des Erscheinen des Albums "Keine Macht für Niemand" erschien, erkennen. Aber auch andere Genres wie der deutschsprachige Hiphop oder RDeutschrock können als massgeblich von TSS beeinflußt gelten.

Alben

Studio- und Livealben (aus der aktiven Zeit):

  • Warum geht es mir so dreckig?, David Volksmund 1971.
  • Keine Macht für Niemand, David Volksmund 1972.
  • Wenn die Nacht am tiefsten … (Doppelalbum), David Volksmund 1975.
  • IV (Doppelalbum), David Volksmund 1981.
  • Scherben, David Volksmund 1983.
  • In Berlin 1984 (Live), David Volksmund 1985.

Später erschienen noch zwei Live-Alben der Band.

Tributalben (Auswahl):

  • V/A: Rio Reiser - Familienalbum (I), Safety Records 2003.
  • V/A: Rio Reiser - Familienalbum (II), Edel Records 2005.
  • V/A: Viva l'anarchia!, Tollschock 2007.

Quellen und Literatur

Primär- und Sekundärliteratur:

  • Hartmut El Kurdi: Schwarzrote Pop-Perlen, Hannover 2001.
  • Dirk Nishen (Hrsg.): Ton Steine Scherben. Geschichten, Noten, Texte und Fotos aus 15 Jahren, Berlin 1985.
  • Rio Reiser: König von Deutschland Von Ton Steine Scherben bis in die Hitparaden. Erinnerungen erzählt von ihm selbst und Hannes Eyber, Köln 1994.
  • Frank Rainer Scheck: „Ton, Steine, Scherben“, in: Sozialistische Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft, Nr. 10 / 1972, S. 78-83.
  • Wolfgang Seidel (Hrsg.): Scherben. Musik, Politik und Wirkung der Ton Steine Scherben, Mainz 2005.
  • Kai Sichtermann, Jens Johler, Christian Stahl: Keine Macht für Niemand. Die Geschichte der Ton Steine Scherben, Berlin 2003.
  • Hollow Skai: Das alles und noch viel mehr. Rio Reiser – Die inoffizielle Biografie des Königs von Deutschland, München 2006.
  • Rote Steine: Agitation im Freizeitbereich. Proletarisches Lehrlingstheater, Berlin 1970.
  • Ton Steine Scherben: Guten Morgen!, Berlin 1973.
  • Dies.: Musik als Waffe, in: Schwarze Protokolle 1, Berlin 1972.

Comics:

  • Wolfgang Philippi: Keine Macht für Niemand – Ein Comic frei nach dem Album von Ton Steine Scherben, Berlin 2006.

Filme (Auswahl):

  • Der Traum ist aus!, R.: Christoph Schuch, D 2005.
  • Rio Reiser – König von Deutschland, R.: Stefan Paul, D 2005.

Offizielle Website: Website der Scherben

Autor: Maurice Schuhmann

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